Peter Brandt: „Handwerk hat so manchen Wandel erlebt“

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Peter Brandt, Obermeister der Innung Bauhandwerk Schwalm-Eder

Peter Brandt, Obermeister der Innung Bauhandwerk Werra-Meißner, stand im Interview Rede und Antwort.

Wie hat sich das Handwerk vor allem in Bezug auf energieeffizientes Bauen verändert?

Peter Brandt: Das Handwerk befasst sich schon seit einiger Zeit umfassend mit dem Thema des energieeffizienten Bauens oder der Energetischen Gebäudesanierung. Gerade in der heutigen Zeit ist es für den Verbraucher ratsam energetisch relevante Faktoren schon in der Hausbauplanung oder der Haussanierungsplanung zu berücksichtigen. Denn wer frühzeitig seinen Energiebedarf plant spart Aufwand und Kosten.

Azubis des Ausbildungszentrums der Bauwirtschaft Werra-Meißner - Maurer

Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil ich Büroarbeit nicht mag und gerne im Freien arbeite." Alexander Ferl, 20, Eschwege, Bauunternehmen Pippart © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil es ein interessanter Job ist." Alexander Wieditz, 16, Oetmannshausen, Gebrüder Bommhardt © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil der Ferienjob auf dem Bau so viel Spaß gemacht hat, dass ich es jetzt richtig probieren will." Andre Schmidt, 17, Reichensachsen, Krämer-Bau © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil es ein Beruf ist, der noch mit wahrer Handarbeit verbunden ist." David Langelotz, 23, Wanfried, BJH © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Fliesenleger, weil es schon lange mein Traumberuf war." Dominik Osburg, 17, Niederdünzebach, Fliesen-Heckmann © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil es mir sehr viel Spaß macht Objekte zu formen." Jan Bölling, 16, Bad Sooden-Allendorf, Heppe & Sohn © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Stahl- und Betonbauer, weil man immer an verschiedenen Objekten und Orten arbeitet." Lutz Richelin, 17, Apterode, Beck-Bau © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Hochbau-Facharbeiter, weil mir der Beruf vorgeschlagen wurde und ich jetzt weiß, dass mir die Arbeit gut liegt." Marco Böhm, 27, Wanfried, Brüssler & Team © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil man an jedem neuen Arbeitstag an der frischen Luft ist." Nicco Rizzo, 21, Hoheneiche, Gebrüder Bommhardt © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil das Steine setzten sehr viel Spaß macht." Patrick Seum, 19, Sontra, Stahlbeton Lantemann © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil man stolz ist, wenn man etwas geschaffen hat." Ramon Lamas-Garcia, 18, Ellershausen, Friedich-Bau © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Maurer, weil es ein abwechslungsreicher Job ist." Thomas Böttner, 19 Bad Sooden-Allendorf, Kümmerer © Geier
Erstes Lehrjahr am Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis: "Ich mache eine Lehre zum Fliesenleger, weil man immer wieder seiner eigenen Kreativität folgen kann." Tobias Sänger, 19, Schwebda, Körber-Fliesenbetrieb © Geier

Überall wird von einem Fachkräftemangel gesprochen. Trifft das in Ihrem Bereich auch zu?

Peter Brandt: Auch im Handwerk ist der Fachkräftemangel zu spüren. Die Anforderungen an die Auszubildenden sind in den vergangenen Jahren in fast allen Handwerksberufen gestiegen. Leider erfüllen immer weniger Jugendliche die nötigen Voraussetzungen für den angestrebten Ausbildungsberuf. Es hapert zum Beispiel an Schulwissen in Mathematik, Deutsch oder den naturwissenschaftlichen Fächern. Aus diesem Grund hat das Handwerk eine groß angelegte Imagekampagne gestartet um wieder Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk begeistern zu können.

Wie wird sich das Handwerk in Zukunft verändern?

Peter Brandt: Das Handwerk hat in den letzten Jahrhunderten schon so manchen Wandel erlebt. Von der Handarbeit über die Manufakturarbeit bis heute zur elektronischen Verarbeitung. In Zukunft wird sich das Handwerk den moderneren Gegebenheiten und Vorgaben anpassen müssen und dies auch tun. Auch weiterhin werden hochqualifizierte Mitarbeiter benötigt, die die Kundenwünsche nach individuellem Bedarf umsetzen können. (zge)

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