„12 Points“ für das Handwerk

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Eurovision Song Contest: Lena tritt in Düsseldorf mit Sennheiser-Technik zur Titelverteidigung an.

Am 14. Mai tritt Lena zur Titelverteidigung beim Eurovision Song Contest an – das Handwerk macht es möglich. Hinter den Kulissen leisten Handwerker wie Metallbauer, Elektroniker, Schreiner oder Friseure und Kosmetiker Meisterliches, damit die Künstler beim Kampf um den Titel ihr Bestes geben können.

Dank ihnen wird der Grand Prix in Düsseldorf zum einzigartigen Show-Event für den ganzen Kontinent. Menschen in über 43 Ländern werden den 56. Eurovision Song Contest verfolgen.

Spannung liegt in der Luft, unzählige Scheinwerfer blitzen auf, tausende Musikfans beginnen zu jubeln und bringen die Luft in der Düsseldorfer ESPRIT Arena zum Kochen. Wenn die Gastgeber des diesjährigen Grand Prix, Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers ,den großen Musikwettbewerb einläuten, wurde bereits ein organisatorisches Meisterwerk vollbracht: Eine 13 Meter lange Bühne, endlose Mengen von Elektrokabeln, Strahlern, Kameras, Gittern und Gerüsten galt es im Vorfeld des Song Contests in der Fußballarena zu installieren. Kosmetiker und Friseure haben hunderte Gesichter geschminkt und Frisuren gestylt, während Kostümbildner letzte Schlaufen und Schleppen der Outfits festgesteckt haben. Viele der professionellen Hände, die hier im Einsatz sind, gehören Handwerkern. Sie sorgen von der Frisur bis zum Scheinwerfergerüst für ein Show-Event der Extraklasse.

Ganz nah dran an den Stars – die Mikrofone von Sennheiser

43 verschiedene Musikacts werden beim diesjährigen Grand Prix mit Rocksongs, Balladen oder Folklorestücken um den Titel kämpfen. Dass sich dabei jeder Künstler auf eine optimal auf ihn abgestimmte Auftrittstechnik verlassen kann, garantieren unter anderem die Handwerker der Firma Sennheiser GmbH. Mit über 300 drahtlosen Mikrofonen, Sendern, Empfängern und Monitoren werden die Audioexperten aus Wedemark jeder Stimme und jedem Instrument gerecht: „Kein anderer Teil der Übertragungskette ist so nah bei den Interpreten wie unsere Mikrofone. Dabei müssen die Musiker auf erstklassige Produkte vertrauen können“, erklärt Ties-Christian Gerdes, Geschäftsführer bei Sennheiser. Seit 24 Jahren liefert das Handwerksunternehmen inzwischen die Technik für den Grand Prix. Dennoch ist jeder Grand Prix wieder eine besondere Herausforderung für die Klangprofis. „Über 150 Funkkanäle für die drahtlose Mikrofonund Monitoringtechnik werden für die Proben und die Abendveranstaltungen während vier Wochen gleichzeitig betrieben. Das erfordert vor allem erfahrene Mitarbeiter und eine gute Planung“, so Gerdes. Auf diese Weise garantiert das Handwerk optimale Bedingungen für einen gelungenen Auftritt – nur singen müssen die Stars noch selber.

Störungsfreier Sound von Düsseldorf nach Europa

Von Island bis Malta soll der Grand Prix-Sound störungsfrei zu empfangen sein. Daran arbeiten unter anderem die Tischler und Trockenbaumonteure der Firma Krumbeck & Staercker aus Wentorf: Um die Übertragungscontainer in der Song Contest-Arena von jeglichen fremden Geräuschen von außen abzuschirmen, haben die Profis vom Handwerk eine schalldichte Hülle um die Sendezentralen gebaut. Eine echte Herausforderung – schließlich befindet sich die ESPRIT Arena in Flughafennähe. „Solche Spezialaufträge machen unsere Arbeit richtig spannend“, berichtet Geschäftsführer Benjamin Tollkiehn. Er ist sich sicher: „Jeder Handwerker, der bei einem so besonderen Event mit anpackt, hat einzigartige und individuelle Lösungen parat. Sonst würde eine solche Show kaum steigen können.“

Nebel, Wind, Tanzaction – und die Frisur hält

Während auf der Bühne eine perfekte Show geboten wird, herrscht hinter den Kulissen aufgeregtes Treiben. „Cool bleiben!“ heißt es da auch für die Friseure, die dafür sorgen, dass beim Auftritt der Künstler jedes Haar an der richtigen Stelle sitzt: „Die Herausforderung bei so großen Events ist vor allem, konzentriert zu bleiben, damit das Styling auf den Punkt genau gelingt. Zittrige Finger kann man sich da, trotz des Star-Aufgebotes, nicht leisten“, erklärt Friseurmeisterin Catrin Wüster. Bis kurz vor ihrem Einsatz weiß sie noch nicht, welche prominenten Köpfe sie am Abend der Grand Prix-Show stylen wird. Dennoch bleibt sie gelassen: „Unsere Stärke liegt darin, dass wir unser Handwerk wie im Schlaf beherrschen und unsere Fähigkeiten und unser Repertoire jederzeit so abrufen können, dass wir auch spontan einen perfekten Look hinbekommen“, sagt die Friseurin. Trotz all der Gelassenheit sei der Grand Prix für sie etwas Besonderes: „Die Künstler auf der Bühne zu sehen und sich zu sagen: ‚Ich habe die Frisur gemacht’, macht mich schon sehr stolz“, so Wüster.

Wenn in der Nacht des Finales schließlich der Sieger des diesjährigen Musikfestivals verkündet wird, werden nicht nur auf der Bühne die Korken knallen. Nach so viel getaner Arbeit hat auch das Handwerk guten Grund zum Feiern und auf seinen Beitrag am Gelingen des Mammutprojekts Song Contest anzustoßen. (www.handwerk.de)

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