Projektarbeiten von Auszubildenden der Berufsschule kommen intern zum Einsatz

Urnen für Wahl getischlert

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Nur für den Schuleinsatz: Die Tischler-Auszubildenden der Beruflichen Schulen Korbach überreichten mit ihren Fachlehrern Gerd Kontner, Konrad Hackel, Wolfgang Habicht und Volker Scharfe ihre Projektarbeiten „Wahlurnen“ dem Schulleiter Werner Schmal (Zweiter von rechts).

Welches Thema passt in diesem Wahljahr nicht besser in den Unterricht der Auszubildenden des Tischlerhandwerks als der Bau von Wahlurnen?

Doch gab eher der Pappkarton, der bisher an den Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen zum Einsatz kam, den Anstoß für die Projektarbeit. Ziel: eine neue Wahlurne für die Wahlen des Eltern- und Schülerbeirats sowie des Personalrats.

Leicht und handlich sollte sie sein, verschließbar und mit Sichtfenster. Das waren die Vorgaben, nach denen die Tischler des zweiten Ausbildungsjahres ihre Planung begannen. Es wurden Skizzen gefertigt, Beschläge-Kataloge gewälzt, mögliche Holzverbindungen erprobt, Materialien und deren Eigenschaften verglichen.

Vorstellung der Entwürfe

Nach der Vorstellung und Besprechung der Entwürfe in der Klasse ging es für die angehenden Tischler in die Detailplanung mit Erstellung der maßstabsgetreuen Ansichts- und Fertigungszeichnungen, Ermittlung des Materialbedarfs bis zu Zeitplanung und Kostenkalkulation.

Beim zweiten Berufsschultages schnitten die Schüler die Materialien in der Schreinerwerkstatt der Schule zu, verleimten das Holz und arbeiteten die Holzverbindungen an. Eine Herausforderung bestand darin, die Beschläge einzulassen. Schräge Bauformen, das dünne Plexiglas und die verschiedenen Anschlagsvarianten erforderten handwerkliches Geschick und Übung. Bei der praktischen Umsetzung erfuhren die Auszubildenden, dass die Ausarbeitung an der Maschine und die Handarbeit sehr viel Zeit erfordern.

Diese Erfahrung wird ihnen in den nächsten Wochen bei der anstehenden Planung des Gesellenstücks hilfreich sein wird. Die Auszubildenden stellten ihre Projektarbeiten dem Schulleiter Werner Schmal vor. Beeindruckt von den handwerklichen Fähigkeiten und der Kreativität der Auszubildenden bestand seine Aufgabe darin, sich ein Modell der Wahlurnen für den Einsatz bei den Wahlen an den Beruflichen Schulen auszusuchen. Das fiel schwer. So werden wohl künftig alle Wahlurnen an den BSK zum Einsatz kommen. (nh/aha)

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