Rudi Hupfeld: „Ehrliche Arbeit abliefern“

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Rudi Hupfeld, Obermeister der Innung Kraftfahrzeuggewerbe Melsungen

Rudi Hupfeld, Obermeister der Innung Kraftfahrzeuggewerbe Melsungen, stand im Interview Rede und Antwort.

Wie hat sich das Kfz-Handwerk in den letzten Jahren entwickelt beziehungsweise was hat sich verändert?

Rudi Hupfeld: Der Kfz-Markt hat sich insgesamt positiver entwickelt als zunächst erwartet. Auch der Start in diesem Jahr ist vielen Betrieben gut gelungen. Besonders erfreulich ist, dass sich beide Bereiche, Neu- und Gebrauchtwagenverkauf und Werkstattgeschäft, positiv entwickeln.

Azubis der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen - Kraftfahrzeugmechatroniker

Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil ich beim Praktikum gemerkt habe, dass mich gerade der Autobereich sehr interessiert“ Tobias Horn, 18, Melsungen,  Autohaus Jung, Melsungen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil ich mich schon immer für Autos interessiert habe“ Maximilian Müller, 19, Altmorschen, Edeka © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil es schön ist zu sehen, wenn ein Auto nach der Reparatur wieder läuft“ Christopher Wilk, 20, Morschen, Autohaus Schmidt, Melsungen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil die Aufgaben, wie Diagnosen erstellen und fehlerhafte Teile ersetzen, viel Spaß machen“ Christian Lorenz, 19, Spangenberg-Pfieffe, Autohaus Jung, Melsungen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil mich das schon früher interessiert hat“ Alexander Klassen, 21, Melsungen, Autohaus Hupfeld, Melsungen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil Spaß macht, an Motoren zu arbeiten“ Sascha Baum, 21, Spangenberg, Mücke GmbH, Spangenberg © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil ich mich schon immer für die Arbeit an Autos begeistert habe“ Hendrik Schmidt, 18, Guxhagen, Autohaus Rietschle, Felsberg © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil es Spaß macht, etwas auseinanderzunehmen und wieder zusammen zu bauen“ Joshua Rudolph, 21, Fuldabrück-Dörnhagen, Chopper & Cruiser, Körle © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil mir das Herumschrauben schon Spaß macht, seit ich zwölf Jahre alt bin“ Dennis Schuster, 18, Fuldabrück-Dörnhagen, Axel’s Boxenstop, Körle © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil die Arbeit an Autos Spaß macht und mich besonders die neuen Techniken interessieren“ Tobias Hartung, 21, Felsberg-Rhünda, Autohaus Hupfeld, Melsungen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil mich schon immer für große Maschinen, wie hier im LKW-Bereich, interessiert habe“ Dennis Käufler, 18, Neuental-Zimmersrode, Heinrich Kördel GmbH, Guxhagen © Dammeyer
Kraftfahrzeugmechatroniker der Radko-Stöckl-Schule: „Ich mache eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, weil ich vorher bereits ein Praktikum in einer Kfz-Werkstatt gemacht habe und gerne Autos repariere“ Béla Boor, 22, Felsberg, Löwen Automobile, Edertal-Bergheim © Dammeyer

Überall wird von einem Fachkräftemangel gesprochen. Betrifft das auch das Kfz-Handwerk?

Rudi Hupfeld: Mehr Technik in den Fahrzeugen bedeutet für die Firmen höhere Leistungsanforderungen, die letztlich vom Mitarbeiter erbracht werden muss. Wir brauchen deshalb andere Mitarbeiter als vor zehn Jahren. Diese sind schwer zu bekommen, weil sich um die leistungsstarken Bewerber viele bemühen. Bedarf sehe ich nach wie vor besonders im Bereich der Kfz-Mechatroniker.

Welche Inhalte sind Ihnen besonders wichtig den Menschen hier in der Region zum Thema Kfz-Handwerk zu vermitteln?

Rudi Hupfeld: Unsere mittelständischen Kfz-Betriebe sind für die Menschen in der Region da. Wir verstehen uns als Partner vor Ort, der ausbildet, der sichere Arbeitsplätze bietet und ehrliche Arbeit abliefert. (ynd)

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