Sanieren mit Guss

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Sanierung: Gusseiserne Abflussrohrsysteme sind seit über 100 Jahren im Hochbau bewährt.

Die Sanierung und Modernisierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern spielt eine immer wichtigere Rolle. Laut Schätzungen der renommierten GFK (Gesellschaft für Konsumforschung) sind 51 Prozent aller Bäder in Deutschland modernisierungsbedürftig, vier Millionen Bäder sind über 25 Jahre alt.

Für sanierungserfahrene Architekten und Handwerker fängt eine professionelle Analyse bereits mit den in die Jahre gekommenen Installationen für Heizung, Sanitär und Elektro an. Im Gegensatz zu anderen Rohrwerkstoffen (zum Beispiel Kunststoff) bieten gusseiserne Abflussrohrsysteme nicht nur beste Funktions-, Schall- und Brandschutzeigenschaften. Sie sind seit über hundert Jahren im Hochbau bewährt und werden nicht umsonst in 95 Prozent aller Gebäude öffentlicher Bauträger in Deutschland eingesetzt. Auch Bauherren von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern setzen zunehmend auf gusseiserne Abflussrohrsysteme, die ein "Hausleben" lang Sicherheit und Komfort bieten. Die einzelnen Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt und werden im Haus sowie außerhalb von Gebäuden als erdverlegte Grundleitungen eingesetzt. Vor allem die hervorragenden Schallschutzeigenschaften wissen Bauherren zu schätzen. Minderwertige Rohre lassen hingegen aufgrund ihrer Beschaffenheit Abwasser bisweilen laut durch die Wände rauschen. Mit speziellen Befestigungen kann der Schallpegel bei gusseisernen Abflussrohrsystemen sogar bis unter 20 Dezibel dB(A) gesenkt werden. Zum Vergleich: Feiner Regenfall verursacht etwa 30 dB(A). Gusseiserne Abflussrohrsysteme müssen die Anforderungen an die europäischen Klassifikationskriterien und die vorgesehene Brandklasse (nichtbrennbar) nach EN 13501-1 erfüllen.

Umfassende Informationen - unter anderem ein Bauherrenspecial und Altbau-Sanierungsspecial gibt es beim Informationszentrum Entwässerungstechnik Guss e.V., Bundeskanzlerplatz 2-10, 53113 Bonn und  unter www.izeg.de. (mso)

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