Vom Schneiden, Waschen und Föhnen

Ein vorweihnachtliches Geschenk für Friseurmeisterin Nadine Scheer: Die Besucher des Handwerksportals der HNA und der Hersfelder Zeitung wählten den Videobeitrag, indem Scheers Friseursalon vorgestellt wird, zum „Handwerksvideo des Jahres 2010“.

Freudestrahlend nahm die Friseurmeisterin die Siegerurkunde und einen Gutschein entgegen.

„Die überregionalen Ziele der Kampagne“, betonte Marco Gießler, Verkaufsleiter der HNA, „müssen auch lokal verfolgt werden. Zusätzlich zur klassischen Anzeige in Tageszeitungen kann man versuchen über Internetportale junge Leute anzusprechen.“ Mehr als 400 Betriebe haben genau das getan, indem Sie in einem Handwerksvideo Profil, Leistungen und Mitarbeiter vorstellten. Über 80 000 Mal wurden die Videos abgerufen. In vier Wochen stimmten 2250 Menschen ab und wählten den Beitrag von „Hair & Styling by Nadine Scheer“ zum Sieger des Wettbewerbs um das „Handwerksvideo 2010“ im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Besonders freute sich Gießler darüber, dass ein so junger Betrieb, der erst seit Mai 2009 existiert, mit der Videobotschaft durchstartete. Zudem lobte er den Mut, bei solch einer Aktion mitzumachen und sich vor die Kamera zu trauen, statt wie gewohnt eine Anzeige zu schalten.

Handwerksvideo des Jahres - die Gewinner

Handwerksvideos des Jahres - die Gewinner

Der Mut hat sich ausgezahlt: Zur Belohnung gab es neben der Siegerurkunde einen Gutschein über 500 Euro, der bei der HZ und der HNA eingelöst werden kann. Und Scheer bekam noch einen Bildband über die Bad Hersfelder Festspiele überreicht.

„Mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg als starkem Sponsor und der Kreishandwerkerschaft im Rücken wollen wir die Aktion verlängern und freuen uns schon darauf, auch im nächsten Jahr das Handwerksvideo des Jahres zu belohnen“, gab Gießler einen Ausblick auf das Jahr 2011.

Chancen im Handwerk

„Das Handwerk ist besser durch die Krise gekommen als die Banken. Umso schlimmer ist es, dass dieses heute keinen besonders guten Ruf hat“, bedauerte Dirk Bohn, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg. Dabei sind Karrierechancen im Handwerk durchaus gegeben: „Man kann in handwerklichen Berufen gut Geld verdienen und etwa seinen Meister machen oder in die Selbstständigkeit gehen. Gute Arbeit sorgt dann in der Regel auch für volle Auftragsbücher“, sagte Bohn. Und trotz dieser guten Aussichten werden händeringend gute Fachkräfte gesucht.

Interview mit Nadine Scheer

Damit diese Suche bald ein Ende hat, wurde eine überregionale Imagekampagne unter dem Motto „Was wäre die Welt ohne das Handwerk?“ ins Leben gerufen. Dazu gehört ein Werbespot, der die Menschheit in die Urzeit zurückversetzt. Und blau-pinke Aufkleber mit der Botschaft „Am Anfang waren Himmel und Erde. Den ganzen Rest haben wir gemacht“. Damit möchte die Kampagne auf die Arbeit der rund 376 000 Mitarbeiter und 30 400 Auszubildenden in Handwerksberufen allein in Hessen aufmerksam machen und dem Handwerk zu mehr Wertschätzung verhelfen.

Von Carmen Knoth

Rubriklistenbild: © Knoth

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