Fit sein für die Jobsuche

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Gut informiert: Rechts, Christopher Koch orientierte sich bei Annabelle Weidemeyer. Infos gab es auch für, oben links, Lutz Schmiedel, Eike Eckhardt und Dennis Dorfschänke von den Mitarbeitern der Firma Horn und Bauer, Norman Merle und Solveig Kowerk. Auch der Veranstaltungskoordinator der Berufsschule Reinhold Weber, unten links, und die Bundespolizisten Thomas Thalbach und Thomas Reinhardt gaben den Schülern Tipps.

1300 Schüler besuchten gestern die Job-Fit-Messe an den Beruflichen Schulen in Ziegenhain. Bereits zum neunten Mal stellten sich Ausbildungsbetriebe vor und gewährten einen Einblick in ihren Arbeitsbereich.

Die Schüler tauschten sich mit mehr als 50 Unternehmen aus der Region über berufliche Chancen aus. Dabei waren auch Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, sowie der Bundespolizei und der Bundeswehr.

Informiert wurde an Ständen und in 63 Fachvorträgen. Überall bekamen Schüler Informationen über das jeweilige Berufsfeld, die schulischen Voraussetzungen und das Bewerbungsverfahren.

Job-Fit-Messe: 1300 junge Leute orientierten sich in den Beruflichen Schulen Ziegenhain.

Thomas Reinhardt, Einstellungsberater der Bundespolizei, stellte zum Beispiel die verschiedenen Aufgabenbereiche der Polizei vor und gab Ratschläge, wie man sich gut auf die umfangreichen Einstellungstest vorbereitet. Handwerkliche Unternehmen wie Tischler- oder Malerbetriebe, ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Durch die Job-Fit-Messe soll Schülern geholfen werden, die richtige Berufsentscheidung zu treffen. „Die Verbindung zwischen den Ausbildungsbetrieben und den Schulen ist das Erfolgsrezept“, erklärte Karl Weinreich, Leiter der Berufsschule. „Die Berufschancen für Jugendliche haben sich extrem verbessert“, sagte er.

Erste Kontakte

Die Messe sollte auch dazu dienen, erste Kontakte zu den Unternehmen und zur Arbeitsagentur herzustellen und sich mögliche Ausbildungs- oder Praktikumsplätze zu sichern. Dabei waren es vor allem Auszubildende, die den Schülern die Berufsgruppen vorstellen sollten. „Ich erzähle den jungen Leuten von meinen Erfahrungen und erkläre ihnen, was in der Ausbildung auf sie zukommt“, berichtete Annabelle Weidemeyer.

Den künftigen Arbeitnehmern gefiel’s: „Das Angebot ist sehr gut. Ich finde heraus, ob mir ein Beruf gefällt oder nicht und hole mir dann alle dafür nötigen Informationen“, sagte Schülerin Jacqueline Riedel. (nh)

(Von Christian Trümper)

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