Service an oberster Stelle

+
Nach der Versammlung: von links Günter Fritz, Frank Heiden, Klaus-Thomas Tent, Obermeister Hans-Georg Schneider, Thomas-Ludwig Tent, Manuel Burk, Rainer Balz und Geschäftsführer Gerhard Brühl. Es fehlt auf dem Foto Lehrlingswart Ingo Specht.

Hans-Georg Schneider aus Bottendorf wurde einstimmig in seinem Amt als Obermeister der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg wiedergewählt.

In seinem anschließendem Jahresbericht bezeichnete Schneider die Innung als Service-Gemeinschaft: „Wir müssen die Fleischer-Innung als Service-Gemeinschaft betrachten und ihren Wert daran messen. Das Dienstleistungsangebot der Innung ist vielseitig und lohnenswert. Wichtig ist, den Betrieben das Gefühl der Innung als „unsere Innung“ zu vermitteln. Es ist Aufgabe der Betriebe, die Fleischer-Innung immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen.“

Dabei müsse vor allem die Nachwuchswerbung im Mittelpunkt stehen, sagte Schneider. Eine Organisation wie die Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg lebe selbstverständlich zuvorderst von ihren Mitgliedern. Daher solle die Werbung von Innungs-Nachwuchs intensiviert werden. „Der Mitglieds-Beitrag ist jedenfalls gut angelegtes Geld“, erklärte Schneider.

Von großer Bedeutung für die Fleischer-Innung sei auch der Erhalt des Berufsschulstandortes in Korbach, sagte Schneider: „Fleischer-Lehrlinge aus dem ganzen Landkreis gehen in Korbach zur Berufsschule. Würde dieser Standort wegfallen, wäre das ein sehr großes Problem für uns.“

Darüber hinaus stand ein Fachvortrag über „Mettherstellung und Kontrollverordnungen“ auf dem Programm. Frau Dr. Elsner vom Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg ging dabei vor allem auf Eigenkontrollen bezüglich der Hackfleischherstellung sowie die Möglichkeiten für kleinere Fleischerei-Betriebe ein.

Dies sei ein wichtiges Thema für das Fleischerhandwerk, erklärte Obermeister Hans-Georg Schneider: „Eine EU-Verordnung sieht vor, das Hackfleisch selbstverständlich keine Salmonellen enthalten und bestimmte Grenzwerte für die Gesamtkeimzahl nicht überschreiten darf. Zusätzlich schreibt der Gesetzgeber für Lebensmittel vor, dass im Normalfall mindestens vierzehntägig Proben untersucht werden, dies allerdings auch erst nach einer mehrwöchigen Bewährungsphase, in der sogar wöchentlich untersucht wird.“

Urkunde für Klaus Tent

Schneider ehrte zudem Herrn Klaus-Tent mit der Ehrenurkunde des Fleischer-Handwerks für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg. Der Korbacher Fleischermeister Tent legte im März 1975 seine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Frankfurt ab. Von 1996 bis 1999 war er Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss. Seit dem Jahr 1999 war Tent Schriftführer im Vorstand der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg. (nh/uli)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.