Sicherheit hat Vorrang

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Wieder viel gelernt: Die Teilnehmer des Arbeitsschutz-Seminars der Dachdecker-Innung Waldeck-Frankenberg.

Die Dachdecker-Innung Waldeck-Frankenberg lud zu einem Seminar über Arbeitssicherheit ein.

Nach Auskunft des Obermeisters der Dachdecker-Innung, Karl-Werner Demmer, ist es Handwerks-Betrieben in Deutschland vorgeschrieben, regelmäßige Schulungen zum Thema Arbeitssicherheit vorzuweisen: „Leider wird dieser Thematik nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Bei einem Unfall kann das schlimme Folgen haben. Daher haben wir uns entschlossen, ein solches Seminar für unsere Betriebe zu veranstalten.“ Als Referenten waren Werner Langer vom Regierungspräsidium Kassel und Jens Möller vom Landesinnungsverband zu Gast.

Laut Obermeister Karl-Werner Demmer wurden die Teilnehmer über die Verantwortung des Unternehmers für die Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb informiert.

So müsse jeder Unternehmer seinen Mitarbeitern eine persönliche Schutzausrüstung für Bauarbeiten zur Verfügung stellen, erklärte Demmer.

Jeder Unternehmer müsse seine Mitarbeiter zudem einmal im Jahr im Bereich Arbeitssicherheit unterweisen, sagte Demmer: „Dazu gehört eine Erstellung der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Diese Beurteilung sowie die Unterweisung der Mitarbeiter muss schriftlich festgehalten werden. Sonst drohen große Probleme bei Schadensfällen.“

Es sei der Dachdecker-Innung besonders wichtig, ihre Mitglieder auf alle Situationen vorzubereiten, erläuterte Demmer: „Die Sicherheit beziehungsweise das Wohlergehen der Arbeitnehmer ist für jeden mittelständischen Handwerker das Wichtigste überhaupt.“

Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Seminar-Teilnehmer die Gelegenheit zu ausgiebigen Diskussionen über Neuerungen und Änderungen im Bereich der Arbeitsschutz-Vorschriften. Nach Aussage Demmers plane die Innung die regelmäßige Durchführung von Arbeitsschutz-Seminaren. (nh/uli)

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