Solides Fundament

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Die Pläne von Architekten und Bauherren in die Realität umsetzen: Darauf kommt es beim Betonbau an.

Wer meint, bei Berufen in der Baustoffindustrie käme es allein auf handwerkliches Geschick und pure Muskelkraft an, der irrt gewaltig: Vor allem viel Köpfchen ist gefragt im Umgang mit Beton und anderen Hightech-Baustoffen.

Die Branche bildet in den verschiedensten Berufsbildern aus. Allen gemeinsam sind die sehr guten Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zahlreiche Ausbildungsstellen im gesamten Bundesgebiet sind aktuell noch zu besetzen.

Sorgfalt ist gefragt

Ganz gleich ob sich Schulabgänger für eine Berufsausbildung zum Betonfertigteilbauer, zum Betonstein- und Terrazzohersteller oder zum Verfahrensmechaniker entschließen: In allen Tätigkeitsbereichen der Betonbranche werden von den Bewerbern viel technisches Verständnis, mathematisch-physikalische Kenntnisse und viel Sorgfalt im Umgang mit den Materialien gefordert.

Messen: Handwerkliches Geschick und Freude am Gestalten sind wichtige Voraussetzungen für eine Ausbildung in der Betonbranche.

Schließlich geht es darum, die Vorstellungen von Architekten, Planern und Bauherren in die Realität umzusetzen. "Ich kann mit Beton etwas Neues schaffen und das Material nach Wunsch gestalten", beschreibt Julia Krüger, Auszubildende im zweiten Lehrjahr zur Beton- und Stahlbetonbauerin, ihre Tätigkeit.

Immer mehr Bewerberinnen

Zwar bildet die 20-Jährige heute noch die Ausnahme, doch immer mehr Bewerberinnen drängen in die vermeintlich reinen Männerberufe. "Unsere Unternehmen freuen sich über jede Bewerbung und besetzen die Ausbildungsplätze ebenso gerne mit weiblichen wie mit männlichen Schulabgängern", sagt Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton.

Auch immer mehr Bewerberinnen interessieren sich für eine Ausbildung in der Betonindustrie: Julia Krüger beispielsweise ist Auszubildende im zweiten Lehrjahr als Beton- und Stahlbetonbauerin.

Doch nicht nur die zwei- bis dreijährige Ausbildung ist attraktiv, auch die Übernahme- und Karrierechancen sind sehr gut, so Kaczmarek: "In der Regel werden die Auszubildenden nach der erfolgreichen Ausbildung vom Unternehmen übernommen." Zudem kann man sich anschließend auch gezielt weiterbilden. So kann der Verfahrensmechaniker beispielsweise bis zum Werksleiter aufsteigen.

Unter www.arbeitsagentur.de und www.beton.org gibt es alle weiteren Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen in der Betonbranche. (djd/pt)

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