Solides Fundament für Zukunft

+
Die Lehre erfolgreich absolviert: die freigesprochenen Fleischer-Gesellen mit Obermeister Hans-Georg Schneider (Zweiter von links) und Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses.

Die Fleischer-Innung des Landkreises Waldeck-Frankenberg hat kürzlich drei neue Fleischer-Gesellen sowie drei neue Fleischerei-Fachverkäuferinnen freigesprochen.

Der Obermeister der Fleischer-Innung, Hans-Georg Schneider (Bottendorf), bezeichnete das erfolgreiche Absolvieren der Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfungen als wichtigen Schritt im Leben dieser Menschen: „Nun steht diesen sechs jungen Leuten alles offen. Sie haben ihre Zukunft auf einem soliden Fundament gebaut“, sagte Schneider.

Gerade die Betriebe des Fleischer-Handwerks würden gute Grundlagen und Perspektiven zugleich bieten, erklärte er. „Wer sich heute entschließt, eine Ausbildung als Fleischer oder Fleischerei-Fachverkäuferin zu absolvieren, entscheidet sich für einen gleichermaßen modernen wie traditionellen Ernährungsberuf in einem der bedeutendsten und personalstärksten Handwerkszweige.“ Zugleich stünden diese Berufe für eine Vielfältigkeit. Auch die Ernährungsberatung im Laden sowie Tipps zur Zubereitung gehörten zum Beispiel dazu.

Auch Aufstiegsmöglichkeiten stünden den jungen Absolventen zur Verfügung. Schneider forderte auf, diese Chancen zu nutzen.

Die Vorsitzenden der beiden Prüfungsausschüsse, Ingo Specht für die Fleischer und Manuel Burk für die Fleischerei-Fachverkäuferinnen, lobten die guten Prüfungsergebnisse und dankten den Beruflichen Schulen für die Zusammenarbeit: „Die theoretische Berufsbildung durch die Beruflichen Schulen ist für unsere Auszubildenden elementar.“ Die guten Prüfungsergebnisse habe man auch den Beruflichen Schulen und deren Arbeit zu verdanken.

Barbara Gast von den Beruflichen Schulen für Korbach/Bad Arolsen lobte die Leistungsbereitschaft der Lehrlinge: Sie hätten Ausdauer und Engagement bewiesen und die Hürden der Ausbildung erfolgreich genommen.

Langer Reifeprozess

„Wie das Fleisch für ein gutes Steak erst durch einen langen Reifungsprozess zum vollen Aroma und zum höchsten Genusswert gelangt, so beschreiten auch die Absolventen nun den Weg zur handwerklichen Vollkommenheit.“ (ld)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.