Stefan Casper ist Doppelmeister

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Freisprechungsfeier: In der Frankenberger Ederberglandhalle nahmen 40 Jungmeister ihre Meisterbriefe entgegen.

Der rote Teppich war ausgerollt, das Orchester der Edertalschule spielte und der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke, war der Festredner: Stolz nahmen 40 Jungmeister bei der Freisprechungsfeier in der  Ederberglandhalle ihre Meisterbriefe entgegen.

Genau genommen waren es sogar 41 Meisterbriefe, die Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel überreichten: Denn der Korbacher Stefan Casper hatte als frisch gebackener Dachdecker- und Klempnermeister gleich zwei Qualifikationen erreicht und wurde von Holger Schwannecke zum „Doppelmeister“ gekürt.

Eine besondere Gratulation ging auch an Björn Becker, der als Schilder- und Lichtreklamehersteller in Freiburg als Prüfungsbester abgeschnitten hatte.

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Katja Becker aus Korbach erhielt ihr Prüfungszeugnis als Betriebswirtin des Handwerks. „Der Meisterbrief ist nach wie vor das wichtigste Merkmal für die hohe, fachliche Qualität des Handwerks“, betonte Karl-Heinz Göbel und nahm damit Bezug auf das Motto des Abends: „Der Meisterbrief - Das sicherste Wertpapier“.

Meisterbrief öffnet Türen

Als Existenzgründer oder durch die Übernahme eines bestehendes Betriebes hätten handwerkliche Meisterbetriebe eine wesentlich höhere Überlebensrate als Existenzgründer in anderen Wirtschaftsbereichen. „Der Meisterbrief in der Tasche öffnet Türen. Er ist ein Gütesiegel für Qualifikation - weltweit“, rief der Kreishandwerksmeister den Jungmeistern zu.

Doppelmeister: Stefan Casper aus Korbach (Zweiter von rechts) nahm als frisch gebackener Dachdecker- und Klempnermeister gleich zwei Meisterbriefe von (von links) Generalsekretär Holger Schwannecke, Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl, entgegen.

Das mittelständische Handwerk erwirtschafte mit seinen 12 500 Mitarbeitern in 2000 Betrieben im Landkreis Waldeck-Frankenberg einen jährlichen Umsatz von nahezu einer Milliarde Euro.

Festredner Holger Schwannecke, der übrigens am Amtsgericht Frankenberg vor 20 Jahren als junger Referendar erste juristische Erfahrungen gesammelt hatte, gratulierte den Jungmeistern zu einem ganz persönlichen Festtag, der neue Chancen und Perspektiven eröffne.

„Mit der erfolgreichen Meisterprüfung haben Sie nicht nur Ihr hervorragendes Wissen und Können bewiesen, sondern auch Charakterstärke und Verantwortungsbewusstsein“, lobte der Generalsekretär. (Susanna Battefeld)

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