Für gute Leistungen gibt´s Geld

+
Grund zur Freude: Als Förderung für das Studium an der Werkakademie überreichten Jochen Johannink, stellvertretenden Vorstandsvorsitzender der Kasseler Sparkasse (zweiter von links), Heinrich Gringel, Präsident der Handwerkskammer Kassel (rechts) und Lutz Schell-Peters, Leiter der Werkakademie (links), an Réné Franke, Florian Hahn, Inga Meder-Lachmann, Lisa Ritter und Michael Wildanger.

Auf ihrem Lehrplan steht Freihand-Zeichnen, Form- und Farblehre, Produktgestaltung inklusive Ideenfindung, Konzeption, Präsentation und Vermarktung sowie Kunst- und Kulturgeschichte.

In zwei Jahren lernen junge Handwerkerinnen und Handwerker an der Werkakademie für Gestaltung Hessen, was sie als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk wissen und können müssen.

Denn in Zeiten, in denen dem individuell geprägten Lebensraum eine immer größere Bedeutung zukommt, ist gestalterische Kompetenz auch im Handwerk stärker gefragt denn je.

Wer sich fortbilden will, braucht Lust auf Neues, Engagement und Durchhaltevermögen. Zuweilen aber auch Geld, denn bei Vollzeitbildungsmaßnahmen sind die Verdienstmöglichkeiten stark eingeschränkt. Das ist bei den Absolventinnen und Absolventen der Werkakademie in Kassel nicht anders, beläuft sich doch die Studiengebühr pro Semester auf 1200 Euro. Eine Summe, die vier Semester lang erst einmal aufgebracht sein will.

Deshalb werden die angehenden Gestalterinnen und Gestalter während ihrer Fortbildung von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Kasseler Sparkasse und der Handwerkskammer Kassel unterstützt, die 1996 das Werkakademie-Stipendium gemeinsam ins Leben gerufen haben, um das kreative Potential des Handwerksnachwuchses zu fördern. Voraussetzung, um sich für ein Stipendium zu bewerben, ist mindestens die Note Zwei in allen Unterrichtsfächern. So zahlt sich gute Leistung doppelt aus.

Die Stipendien gingen in diesem Jahr an: Zimmermann Réné Franke, Tischler Florian Hahn, Friseurin und Maskenbildnerin Inga Meder-Lachmann, Tischler Kevin-Hagen Müller, Maler- und Lackiererin Mara Griselda Parise, Flechtwerkgestalterin Anna Rauer, Glasveredlerin Lisa Ritter, Damenschneiderin Linda Vogt und Industriemechaniker Michael Wildanger. (nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.