Ein Stück Zukunft im Saal

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Freigesprochen: 116 Gesellinnen und Gesellen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Handwerks erhielten am Montagabend in der Korbacher Stadthalle ihre Gesellenbriefe.

116 Gesellinnen und Gesellen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Handwerks sprachen der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gerhard Brühl und Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel in der Korbacher Stadthalle frei.

Unter den Augen von Lehrern, Innungsmeistern, Prüfungsausschussvorsitzenden, Eltern und Freunden nahmen die frisch gebackenen Gesellen ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegen.

Obwohl die neuen Bäcker, Dachdecker, Maler- und Lackierer, Tischler, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Metallbauer und Kfz-Mechatroniker mit Recht stolz auf sich und das Geleistete seien könnten, sprach Göbel jedoch nur von einem vorläufigen Abschluss. Selbst Maler- und Lackierermeister sprach der Kreishandwerksmeister damit die Idee des lebenslangen Lernens an, die sich in zahlreichen Weiterbildungen oder auch Meisterkursen verwirklichen ließe.

Besonders geehrt: Dominik Pietsch von der Firma Veltum in Sachsenhausen wurde für sein Engagement im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Topas nochmals ausgezeichnet. Pietsch nahm an 16 freiwilligen Weiterbildungen teil.

Einer, der schon während seiner Ausbildungszeit außerordentlich viele Weiterbildungsangebote genutzt hat, ist Dominik Pietsch. Der Anlagenmechaniker für Sanitär,- Heizung- und Klimatechnik, der bei der Adolf Veltum GmbH in Waldeck-Sachsenhausen gelernt hat, hat bereits 16 zusätzliche Lehrgänge im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Topas (siehe Hinterggrund) absolviert.

Wünsche vom Landrat

Obwohl er nicht in die Zukunft schauen könne, sehe er doch ein Stück davon im Saal, gab Landrat Dr. Reinhard Kubat den neuen Gesellinnen und Gesellen beste Wünsche mit auf den Weg, der von ihnen liege. Kubat verband die Wünsche mit der Bitte, doch an der Zukunft des Landkreises mitzuarbeiten und bat die 116 Gesellen außerdem, ihr Wissen und ihre Kompetenz an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

Ein Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben, die mit ihrer Bereitschaft auszubilden dem Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken. Göbel beschrieb nicht nur die Nachteile, sondern auch die Chancen, die dem Handwerk, der „Wirtschaftsmacht von nebenan“, durch den demografischen Wandel und den damit zusammenhängenden Fachkräftemangel entstehen. Arbeitslosigkeit müssen die frisch ausgebildeten Fachkräfte beispielsweise wohl nicht fürchten, zeigte sich Göbel überzeugt. (Heike Saure)

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