Tag des Tischlers: Den Holzkünstlern über die Schulter schauen

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Kompliziert: Wer den Beruf des Tischlers erlernen will, benötigt handwerkliches Geschick.

Bundesweit veranstalten die Innungen der Tischler am Samstag und Sonntag, 6. und 7. November, erstmals den Tag des Tischlers. Eine Ausnahme bilden die hessischen Schreinereien, die ihre Türen bereits im September geöffnet hatten. In Niedersachsen aber erwartet die Besucher Spannendes.

Der bundesweite „Tag des Tischlers“ hat einen bekannten Schirmherren: Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Unter dem Motto „Verlockende Ideen“ bieten Tischlerbetriebe ihren Besuchern Inspirationen für die Einrichtung und den Ausbau der eigenen vier Wände. Betriebsinhaber und Mitarbeiter stehen Rede und Antwort, geben interessante Einblicke in moderne Fertigungsweisen und stellen ihre umfangreiche Leistungs- und Produktpalette vor.

Die Innungs-Tischler in Niedersachsen haben viel vorbereitet und freuen sich auf neugierige Gäste. Einen besonderen Akzent setzt die Kunsthandwerkliche Tischlerei Schreiner. Im Mittelpunkt ihrer Präsentationen am Samstag und Sonntag, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr, stehen Möbel, die fachgerecht restauriert wurden.

Holz zum Leben erwecken

Wenn das Team um den Rosdorfer Harald Schreiner ein altes Möbelstück in die Hände bekommt, geht es nie nur darum, es einfach wieder fit zu machen. Es geht darum, es wieder zum Leben zu erwecken. "Viele Leute verbinden heute mit dem Tischler das Bild von großen Baustellen und Produktionshallen", sagt Harald Schreiner. "Bei uns ist es aber manchmal noch wie bei Meister Eder in seiner kleinen Werkstatt."

Surrende Maschinen und mit Holzspänen bedeckte Fußböden erwarten die Gäste beim Tag des Tischlers. "Die Gäste sollen ein authentisches Bild unseres Betriebes erhalten", sagt Schreiner. Kaffee und Kuchen gibt es zusätzlich.

Die Kunsthandwerkliche Tischlerei Harald Schreiner ist seit 20 Jahren ein Qualitätsbetrieb in Sachen Möbelrestaurierung / -Konservierung, Einzelanfertigung gestalterischer Möbel sowie Holzbildhauer- und Flechtarbeiten. Das Know How, bestimmt durch gute Qualifizierung und Weiterbildung, wird in vollem Maße an den Kunden weiter gegeben. In der Ausstellung werden Einblicke in diese Qualitätsarbeit gezeigt. Aktiv werden Stuhlflechtarbeiten vorgeführt. (nh/jwe)

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