Eignungstest für die Kraftfahrzeugausbildung

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Absolvierten den Einstellungstest: Frank Maurer, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Waldeck-Frankenberg, und Fritz Faupel, Mitglied des Innungs-Vorstandes, im Kreise zahlreicher Interessenten im Frankenberger Lehrbauhof.

Über 60 junge Leute nahmen an einem Einstellungstest für das KFZ-Mechatroniker-Handwerk teil. Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Waldeck-Frankenberg hatte den Test angeboten.

Frank Maurer, Obermeister der KFZ-Innung, unterstrich die Bedeutung des Tests: „Unsere Betriebe sind stets auf der Suche nach bestens qualifizierten Lehrlingen. Mit dieser Aktion wollen wir einerseits die Auswahl unseres Lehrlings-Bedarfs optimieren, andererseits aber natürlich auch die Chancen junger Leute, die sich für eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker interessieren, deutlich erhöhen.“

Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss dürfe nicht zum Glücksspiel werden, erklärt der stellvertretende Obermeister der KFZ-Innung, Reinhold von Eynern. „Wir wollen alle unsere Lehrlinge möglichst stringent durch die Ausbildungszeit begleiten. Dazu bedarf es aber auch einer guten Vorbereitung. Deswegen bieten wir diesen Test an“, erklärte von Eynern.

Der Test hilft Lehrlingen und Betrieben

Der Test helfe den potentiellen Lehrlingen, ihrer Fähigkeiten einzuschätzen. Und er helfe den Betrieben bei der Auswahl der Lehrlinge. Von Eynern: „Wer bei diesem vorbereitenden Einstellungstest gut abgeschnitten hat, ist auch für eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker geeignet.“

Der Einstellungstest bestehe aus einem allgemeinen Frageteil, aus einem theoretischen Leistungstest mit praxisbezogenen Aufgaben aus den Bereichen Rechnen, Physik/Technik, Zeichnen, Konzentration und Technisches Vorstellungsvermögen, erklärt Innungs-Chef Frank Maurer.

Dabei wolle man aber nicht nur die fachliche Qualifikation abfragen. „Wir wollen auch den Menschen hinter dem Bewerber kennenlernen. Denn Leistungsbereitschaft und Sozialverhalten sind für uns sehr wichtig.“

Viele junge Frauen nahmen teil

Sehr interessant und begrüßenswert sei laut Maurer im Übrigen auch die hohe Anzahl weiblicher Teilnehmer an dem Einstellungstest gewesen. Dies zeige, dass auch das Handwerk klassische Geschlechterschemata längst überwunden habe.

Erfreut über die große Resonanz auf den Einstellungstest zeigte sich auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl: „Über sechzig Teilnehmer sind eine sehr gute Zahl. Das zeigt, dass das Handwerk ein attraktiver Arbeitgeber ist und Schülern eine spannende und anspruchsvolle Perspektive bietet.“ (nh/emr)

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