Gesellenbriefe für die Tischler

Sieger mit Traumnote

+
Sie haben es geschafft: Die freigesprochenen Tischlerinnen, Tischler und Holzmechaniker mit ihren Fachlehrern sowie Mitgliedern des Prüfungsausschusses.

Zwei Tischlerinnen und zehn Tischler der Innung Waldeck-Frankenberg sind in der Aula der Hans-Viessmann-Schule freigesprochen worden. Sie erhielten ihre Gesellenbriefe.

Erfolgreich waren auch drei Auszubildende, die in der holzverarbeitenden Industrie ihre Ausbildung gemacht hatten und ihre Abschlusszeugnisse zum Holzmechaniker erhielten.

Besonders erfolgreich waren die Auszubildenden von Schreinermeister Meik Syring aus Bad Wildungen. Steffen Reis wurde mit der Traumnote 1,1 Innungssieger, knapp vor Jan Friderritzi, der ebenfalls bei Syring ausgebildet wurde. Auch im Wettbewerb um „die gute Form“ belegte Steffen Reis mit seinem „Gamers Chest“ – einem PhonoRegal-Sideboard – den ersten Platz, und Jan Friderritzi musste sich auch hier wieder mit Platz zwei begnügen.

„Hervorragend gelöst“

Susanne Korn, Diplom-Designerin bei der Firma Thonet, die in der Bewertungskommission „die gute Form“ saß, brachte das wichtigste Kriterium der Jury auf den Punkt: „Was gestaltet wird, muss auch nutzbar sein, und das hat Steffen hervorragend gelöst“, sagte sie.

Als Moderator führte Fachlehrer Erhard Pauly durch die Veranstaltung. Er war witzig und fachlich versiert. Pauly richtete ein großes Lob an die Auszubildenden, die auch mit wertvollen Hölzern wie Mutenye und anderen neuartigen Materialien gearbeitet hätten. In seine Moderation ließ er Statements der Gäste, wie das von Bürgermeister Rüdiger Heß, oder das seines Lehrerkollegen und des Hausherrn Carsten Placht (Schulleiter der Hans-Viessmann-Schule) mit einfließen.

Innungssieger Steffen Reis (links) und sein Ausbilder Meik Syring (Bad Wildungen) am Prüfungsstück „Gamers Chest” einem Phono-Regal-Sideboard, mit dem der Innungssieger auch den ersten Preis für „die gute Form” gewann.

Unter den Gästen in der Aula waren auch der Ehrenobermeister der Tischlerinnung Hermann Kubat, der Stadtrat von Bad Wildungen Manfred Jahnes, Arne Brettschneider von der Landesinnung und vom Landkreis-Waldeck-Frankenberg Oberamtsrat Friedhelm Pfuhl. Ein weiterer Gast hatte „Flachgeschenke“ für die drei Auszubildenden mit der besten Abschlussprüfung dabei. Reinhard Grosche von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg überreichte diese an Steffen Reis, Jan Friderritzi und Christian Schröder.

Dank an die Lehrer

Die Gäste des Abends waren vom stellvertretenden Obermeister der Tischlerinnung, Walter Hartmann, begrüßt worden. Er vertrat den verhinderten Obermeister Karl-Martin Füllgraf.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von Fachlehrer Stefan Kießling auf der Gitarre und dem passenden Abschluss mit dem „Hobellied“.

Das Schlusswort hatte dann aber Innungssieger Stefan Reis. Er dankte dem dem Lehrkörper dankte und war der Meinung: „Zum Schluss wurde alles besser.“ Den künftigen Auszubildenden gab er Folgendes mit auf den Weg. „Ihr müsst eine dicke Haut haben, aber nicht dickhäutig sein, dann ist alles einfacher“. 

Diese Handwerker wurden freigesprochen

Die erfolgreichen Auszubildenden. Tischlerinnen: Katja Landau, Ausbildungsbetrieb: Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie (BFI-Frankenberg) und Jana Widera, Ausbildungsbetrieb: Tischlermeister Meik Syring Bad Wildungen.

Tischler: Björn Aegerter, Ausbildungsbetrieb: BFI-Frankenberg; Nicolaj Bartel, Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Ködding/Krupke Frankenberg-Geismar; Christian Derksen, Ausbildungsbetrieb: Tischlermeister Walter Hartmann Frankenberg; Jan Friderritzi und Steffen Reis, Ausbildungsbetrieb: Tischlermeister Meik Syring Bad Wildungen; Lukas Langendörfer, Ausbildungsbetrieb: Tischlermeister Werner Drebes Frankenau; Stefan Peter, Ausbildungsbetrieb: Tischlermeister Reiner Möbus Gemünden; Christian Schröder, Ausbildungsbetrieb: Kubat GbR Vöhl-Marienhagen; Adrian Schüre, Ausbildungsbetrieb: Neumann Fensterbau GmbH Frankenberg; Kilian Will, Ausbildungsbetrieb: HEFRO GmbH Battenberg-Frohnhausen.

Die Namen der erfolgreichen Holzmechaniker: Maximilian Barsch, Marvin Eckel und Christian Korzeniewsky, alle vom Ausbildungsbetrieb Finger Holzbau Burgwald-Bottendorf. (wi)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.