Tischler sehen sich im Aufwind

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Vater und Sohn: Klaus Günther (Mitte) wurde zum Ehrenobermeister der Tischler-Innung Schwalm-Eder ernannt, sein Sohn Jens Günther (rechts) ist neuer Obermeister. Vorstandsmitglied Marko Prentzel (links) gratulierte.

Das Tischler-Handwerk befindet sich auch 2011 im Aufwind. Das stellte Obermeister Klaus Günther (Guxhagen) bei der Jahreshauptversammlung der Tischlerinnung Schwalm-Eder (Melsungen und Fritzlar-Homberg) fest. Die Lage sei für viele Betriebe gut und der Auftragsvorlauf nehme weiter zu.

Die starken Wachstumsimpulse kommen nach Aussage Günthers sowohl aus dem gewerblichen und privaten Bereich als auch aus der öffentlichen Vergabe. „Besonders im Innenausbau und bei der energetischen Gebäudesanierung sind viele Tischlereien sehr gut positioniert“, sagte Günther.

Der Obermeister stellte zum letzten Mal einen Jahresbericht vor, denn er trat bei den Neuwahlen nicht wieder an. Sein Sohn Jens Günther wurde von den Innungsmitgliedern zum neuen Obermeister gewählt. Neuer stellvertretender Obermeister wurde Jürgen Pfaar aus Besse, der Marko Prentzel aus Zü-schen ablöste.

Prentzel gehört dem neuen Vorstand als Beisitzer weiterhin an. Wiedergewählt wurden Lehrlingswart Heinrich Wenderoth (Niedermöllrich), Schriftführer und PR-Beauftragter Frank Bräutigam (Lohne) und dessen Stellvertreter Carsten Bergmann (Wichdorf). Neu in den Vorstand wurde Michael Eckhardt (Frielendorf) als stellvertretender Lehrlingswart gewählt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde neben Klaus Günther auch der stellvertretende Lehrlingswart Norbert Thomas (Züschen).

Näher ran an die Kunden wollen die Tischlerbetriebe der Innung über den eigenen Internetaufritt gelangen. Die Innung verfügt seit 2010 unter www.tischler-innung-schwalm-eder.de über ein eigenes Angebot, das weiter ausgebaut werden soll. Jens Günther appellierte an die Betriebe, sich mehr mit dem eigenen Internetauftritt und der Vermarktung der Angebote und Leistungen zu beschäftigen. „Je besser unsere Kunden uns kennen, desto eher entsteht auch der Kontakt“, ist sich Günther sicher. Längst arbeiten die hiesigen Tischlerbetriebe nicht mehr nur im lokalen Umfeld, sondern bedienen Kunden in der Region. (red)

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