Tradition und Technologie

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Faszinierender Beruf: Brauer und Mälzer betreiben ein jahrhundertealtes Handwerk, für das ihnen heute allerdings modernste Technologie zur Verfügung steht.

Sie sind die Hüter des deutschen Reinheitsgebots. Aus Hopfen, Malz, Wasser und Hefe schaffen sie ein Produkt von Weltruf: Premium-Bier. Brauer und Mälzer betreiben ein jahrhundertealtes Handwerk, für das ihnen heute modernste Technologie zur Verfügung steht.

Die Ausbildung zu diesem Beruf ist ebenso beliebt wie bei den Kunden das Erzeugnis: 2009 wurden 765 junge Menschen zu Brauern und Mälzern ausgebildet, gut 7000 Beschäftigte übten den Beruf aus.

Interessant und vielseitig

"Höchste Ansprüche an Qualität und Sorgfalt und die Liebe zum Produkt zeichnen die Brauer aus", sagt Brauingenieur Peter Peschmann von der Brauerei C. & A. Veltins. In der dreijährigen Lehrzeit werden Brauer und Mälzer zu Lebensmittelspezialisten ausgebildet. Dabei wartet eine ebenso interessante wie vielfältige Tätigkeit. Das perfekte Mischungsverhältnis der natürlichen Zutaten ist für das Bierbrauen ebenso entscheidend wie das richtige Händchen.

Hightech und Handwerk sind in der Brauerei heute eng verknüpft. "Daher sind für die Azubis biologische und chemische Kenntnisse ebenso wichtig wie technische und physikalische", betont Peschmann. Premium-Bier als Lebensmittel von höchster Qualität werde heute mit modernsten Maschinen und Anlagen gebraut.

Bierbrauen von A bis Z

Die Azubis erleben alle Produktionsschritte und lernen so den traditionellen Brauvorgang von der Pike auf. Gleich ihre erste Station führt sie ins Sudhaus. "Hier entsteht unser Bier. Mit dem Spindeln der Würze überprüfen die Azubis den Extraktgehalt", erklärt Peter Peschmann. Die strenge Kontrolle jeder einzelnen Phase ist im Sudhaus ebenso entscheidend wie im Gär-, Lager- und dann im Filterkeller.

Eine weitere Station ist der Flaschenkeller. "Dort erfahren die Lehrlinge, wie das frische Pils in die Fässer und Flaschen abgefüllt wird", so Peschmann. Als letzter Teil der praktischen Ausbildung steht das Brauereilabor auf dem Plan. Einen Monat lang erleben die Azubis in der Mälzerei, wie aus Gerste das Braumalz entsteht. (djd/pt)

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