Umweltfreundliche Wärmegewinnung aus der Luft ersetzt Öl und Gas

Die neue Unabhängigkeit beim Heizen

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Fortschrittliches System: Die Wärmepumpe, bestehend aus Außengerät und Hydrobox, kann als Komplettlösung auf Wunsch um einen Warmwasserspeicher ergänzt werden.

Wer neu baut oder ein Eigenheim modernisiert, sollte bei der Gebäudetechnik in langen Etappen denken: Welche Heiztechnik verspricht auf zehn oder 20 Jahre betrachtet die günstigste Kostenentwicklung, ist umweltfreundlich und macht zudem unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl?

Angesichts dieser Fragen gelangen ökologische Alternativen immer stärker in den Blickpunkt. Sowohl für Neu- als auch für Altbauten stellen Luft-Wasser-Wärmepumpen dabei eine interessante Option dar.

Effiziente Wärmeerzeugung

Diese Systeme nutzen die unbegrenzte erneuerbare Energie der Umgebungsluft und erzielen auf diese Weise sehr gute Effizienzwerte. Um Wärme für die Heizung oder für Warmwasser zu produzieren, sind keineswegs permanent hohe Außentemperaturen erforderlich: Wärmepumpen arbeiten bis zu Werten von minus 20 Grad Celsius zuverlässig. Manche Wärmepumpen sind als Splitgerät konzipiert: An der Gebäudewand wird unauffällig ein Außengerät montiert und im Inneren mit der Hydrobox sowie wahlweise einem Warmwasserspeicher gekoppelt. Das Ganze nimmt im Heizungskeller nur wenig Platz in Anspruch. Wichtig für eine gute Nachbarschaft sind auch die geringen Betriebsgeräusche des Außengeräts, die deutlich unter der gesetzlichen Grenze von 35 Dezibel (A) liegen.

Einfache Modernisierung im Altbau

Welche Anlage für welches Eigenheim geeignet ist, hängt von vielen Faktoren, technischen Voraussetzungen und den persönlichen Wünschen ab. Eine Beratung durch den Handwerker ist daher stets empfehlenswert. Interessant dürfte es für viele Eigentümer von Altbauten sein, dass der Umstieg auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe nun auch ohne Erneuerung der weiteren Technik und ohne einen Austausch der alten Heizkörper möglich ist. Manche Modelle erfüllen die für ein Wärmesystem im Altbau nötigen Vorlauftemperaturen von 80 Grad Celsius, eine elektrische Zusatzheizung ist damit nicht mehr notwendig. (djd/pt)

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