Vielfalt in Textilien

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Schick: Das goldgelbe Prinzessinnenkleid schuf Monika Franz vom Atelier Graefe90 aus Berlin.

Modisch und dekorativ, sinnlich und farbenfroh präsentiert sich das textile Handwerk in der Ausstellung „Fäden verbinden“ in der Galerie Handwerksform der Handwerkskammer. Monika Franz aus Berlin zeigt ein goldgelbes Kleid, gestrickt für eine Prinzessin.

In Vitrinen liegt zart geklöppelte Spitze aus. Es gibt Kieselsteine aus Filz und einen Schalkragen aus Kupferdraht.

Mit der Ausstellung stellt sich auch ein neuer Ausbildungsberuf vor, den es seit August gibt: Textilgestalter im Handwerk. In der dreijährigen Ausbildung werden die Handwerksberufe Sticker, Stricker und Weber zusammengefasst. Integriert wurden zudem die Fachrichtungen Klöppeln, Filzen und Posamentieren. Mit dem Textilgestalter im Handwerk sollen traditionelle textile Verarbeitungstechniken bewahrt werden. Die Vielseitigkeit der Ausbildung ermöglicht großen kreativen Spielraum.

Aus Kassel präsentiert sich in „Fäden verbinden“ die Webermeisterin Martina Fenner-Fellmann mit vier Wandteppichen in Gobelintechnik. Bei dieser Webtechnik wird nicht einfach das Schiffchen mit Faden von links nach rechts durch die vertikal gespannten Fäden geschossen. Gearbeitet wird mit verschiedenen Fäden, die von Hand zwischen die Vertikalfäden gelegt werden und so frei geformte Farbflächen ergeben.

Doris Ruppert von der Teppichwerkstatt in Edertal-Wellen zeigt Filzarbeiten aus feiner Merinowolle: Taschen mit lustigen Zipfeln in allen Farben des Regenbogens, zarte Schals und bunte Hüte.

Handwerksform, Scheidemannplatz 2, bis 2. März, montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 15.30 Uhr. Am 6. und 14. Februar, 11 bis 15 Uhr, informiert die Göttinger Textilkünstlerin Barbara Hertel über Sticktechniken. (von Valerie Schmidt)

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