Volles Rohr Zukunft

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Im Keller läuft alles zusammen: Christian Brack lässt sich von Installateur- und Heizungsbauermeister Achim Zuschlag und von Gas- und Wasserinstallateurmeister Hans-Jürgen Eichenauer (links) erklären, wie eine in ein hochmodernes Energiekonzept eingebundene, selbst erzeugten Strom speichernde Lithium-Ionen-Batterie funktioniert. Und ein bisschen staunt er schon, dass man mit einer Wärmepumpenanlage im Sommer kühlen kann.

Kreis Hersfeld-Rotenburg. Fußballbegeisterte junge Leute denken bei der Buchstabenfolge „SHK“ sicherlich zuerst an den Vornamen des in Bebra groß gewordenen Weltmeisters Shkodran Mustafi.

Andere verbinden die drei Konsonanten mit einem Handwerk, das unverzichtbar und zukunftsträchtig ist. Für sie steht „SHK“ für Sanitär, Heizung, Klima und damit für die Ausbildungsberufe Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Behälter- und Apparatebauer, Klempner sowie Ofen- und Luftheizungsbauer.

Einer von denen, die Anfang August eine Ausbildung als Anlagenmechaniker beginnen, ist Christian Brack aus Niederthalhausen. Schon während seiner Realschulzeit hat er beim Installationsfachbetrieb Achim Zuschlag in Bad Hersfeld „reingeschnuppert“ und festgestellt, dass ihm die Arbeit Spaß macht. Auch wenn der allergrößte Teil seiner Mitschüler erst das Fachabitur ablegen will: Christian hat sich für den umgekehrten Weg entschieden: erst dreieinhalb Jahre Ausbildung, dann ein Jahr Schule und Fachabitur und schließlich Studium.

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Sein zukünftiger Meister sowie der stellvertretende Obermeister der Innung Elektro-Sanitär-Heizungstechnik Hersfeld-Rotenburg, Hans-Jürgen Eichenauer, finden das gut. Eichenauer hat schon viele junge Leute ausgebildet und auf der Karriereleiter nach oben klettern sehen. Mit Zuschlag ist er sich einig, dass Fachbetriebe angesichts noch längst nicht ausgeschöpfter Energieeinsparungsmöglichkeiten und anstehender Entwicklungsschübe großes Wachstumspotenzial haben. Beide raten handwerklich geschickten jungen Leuten, die Spaß an Mathematik und Physik haben, logisch denken und technische Abläufe verstehen können, zu einer Ausbildung in ihrem Handwerk. Und beide weisen darauf hin, dass sowohl die entsprechende schulische als auch die überbetriebliche Ausbildung komplett in Bad Hersfeld stattfindet: ab dem neuen Ausbildungsjahr erstmals im Rahmen von Blockunterricht in der Berufsschule Obersberg und in bis zu sechs Ausbildungseinheiten im Berufsbildungszentrum Metall der Kreishandwerkerschaft. (zwa)

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