Waldeck-Frankenberger Handwerker-Familie hat 126 neue Mitglieder

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Innungssieger: Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gerhard Brühl (links) sowie der Vizepräsident der Handwerkskammer Kassel Johannes Schwarz (Zweiter von rechts) und Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel (rechts) gratulierten den 13 Innungssiegern.

126 frisch gebackene Gesellen und Gesellinnen sind endgültig im Berufsleben angekommen. In einer feierlichen Zeremonie wurden sie in der Mengeringhäuser Stadthalle in die große Waldeck-Frankenberger Handwerker-Familie aufgenommen.

Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel hieß die Dachdecker, Friseurinnen, Zimmerer und Co. in ihrer Mitte willkommen. Göbel hob die Stärken und Tugenden des Handwerks hervor, die den Junggesellen in ihrer Ausbildungszeit eingeimpft wurden. Denn Tatkraft, Verlässlichkeit, Ordnung, Kreativität und Schaffenskraft sind auch die besten Voraussetzungen dafür, dass die Gesellen nicht müde werden sich weiterzubilden, um als Techniker, Meister oder sogar Absolvent eines Studiums ihr Wissen weiterzugeben. „Wissen ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts“, verdeutlichte der Vizepräsident der Handwerkskammer Kassel, Johannes Schwarz, dessen Bedeutung.

Die Heimat nicht aus dem Auge verlieren

Den meisten Menschen in der gut gefüllten Stadthalle wäre es natürlich am liebsten, wenn die 126 neuen Gesellen ihrer Arbeit im Landkreis Waldeck-Frankenberg nachkommen. Eltern wäre es lieb, wenn die Kinder in ihrer Nähe blieben. Landrat Dr. Reinhard Kubat, aber auch Bad Arolsens Bürgermeister Jürgen van der Horst würden es aufgrund des demografischen Wandels und des dadurch entstehenden Fachkräftemangels gerne sehen, die neuen Fachkräfte am Standort halten zu können. Selbst wenn sie sich für einen anderen Ort entscheiden würden, gab Landrat Dr. Kubat ihnen mit auf den Weg, die Heimat mit ihrer vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten nicht aus dem Auge zu verlieren. Allein in Waldeck-Frankenberg sind derzeit 12 500 Handwerker in 2000 Betrieben beschäftigt, die jährlich eine Milliarde Euro erwirtschaften. Als Garant für die Fortführung der Erfolgsgeschichte stehen im besonderen Maße die 13 Innungssieger, die während der Freisprechungsfeier geehrt wurden.

Handwerker-Rap als Einstieg

Einen humor- und schwungvollen Einstieg in die Freisprechungsfeier boten Schüler der Hessenwaldschule Weiterstadt, die mit einem Handwerks-Rap und einem Gesellensong begeisterten. „Häng nicht nur ’rum am Messestand, mach doch ’ne Lehre im Hessenland“, lauteten die Zeilen des Raps.

Von Heike Saure

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