Werner Ebbrecht: „Der Elektroberuf ist die Zukunft“

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Werner Ebbrecht, Obermeister der Innung Elektro und Informationstechnisches Handwerk Kassel

Werner Ebbrecht, Obermeister der Innung Elektro und Informationstechnisches Handwerk Kassel, stand im Interview Rede und Antwort.

Herr Ebbrecht, wie hat sich das Handwerk im Bereich Elektro- und Informationstechnik in den letzten Jahren entwickelt?

Werner Ebbrecht: Weiterentwicklungen gehören in unserer Branche zur Tagesordnung. Zum einen werden regelmäßig die VDE-Vorschriften und die Bauordnung verändert, dabei spielen auch Beschlüsse der EU eine Rolle. Dementsprechend müssen wir uns anpassen, jährliche Schulungen zu den VDE-Veränderungen gehören dazu. Zum anderen gibt es ständig technische Entwicklungen. Sei es im Bereich Photovoltaik, im Bereich der Hausgeräte oder der Energieeinsparung. Die Betriebe müssen durch regelmäßige Schulungen auf dem Stand der Zeit bleiben, aber auch für den Endkunden sind diese Entwicklungen nicht so einfach und erfordern eine intensive Beratung.

Azubis der Oskar von Miller Schule Kassel - Elektroanlagenmonteure

Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil sich mein Ausbildungsbetrieb in der Schule vorgestellt hat und ich den Beruf interessant finde." Dennis Gundermann © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil ich von regenerativen Energien überzeugt bin." Tobias Gühna © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil ich den Beruf aus meiner Familie kenne und er mich schon immer interessiert hat." Janik Möller © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil ich keinen typischen Frauenberuf lernen wollte." Kristin Schäfer © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil ich mich schon immer für Elektrotechnik interessiert habe." Jens Menning © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil ich schon als Kind viel mit meinem Vater gelötet und gebastelt habe und das zu meinem Beruf machen möchte." Michael Kirch © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil mich Elektrotechnik sehr interessiert und mir die Ausbildung Spaß macht." Valentin Wludod © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil es ein vielseitiger Beruf ist und ich hier mein Hobby mit dem Job verbinden kann." Maxim Moser © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil es ein abwechslungsreicher Beruf ist und mich die regenerative Energiegewinnung interessiert." Patrick Hetzel © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil hier die Bereiche Metall und Elektronik zusammenkommen." Artur Deiberth © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil mich Elektrotechnik interessiert und aus meiner Sicht die Zukunft ist." Marc Kevin Stockder © Hübner
Elektroanlagenmonteure an der Oskar von Miller Schule in Kassel, 2. Lehrjahr, von SMA: "Ich lerne Elektroanlagenmonteur, weil die erneuerbaren Energie die Zukunft sind und sich so gute Perspektiven ergeben." Sascha Steiner © Hübner

Überall wird von Fachkräftemangel gesprochen. Trifft das auch in Ihrem Bereich zu?

Werner Ebbrecht: Momentan ist das Thema bei uns noch nicht aktuell, aber für die Zukunft wird uns das auch betreffen. Durch die ständigen technischen Veränderungen müssen die Fachleute immer mehr wissen. Dementsprechend steigen die Anforderungen an die Auszubildenden und an den Weiterbildungswillen der Fachkräfte.

Wie sehen aktuell die Einstellungschancen im Elektro- und Informationstechnischen Handwerk aus? Was müssen Interessierte mitbringen?

Werner Ebbrecht: In den letzten zehn Jahren wurde nicht übermäßig viel ausgebildet, weil die wirtschaftliche Lage das nicht erforderte. Jetzt ist ein Aufschwung zu bemerken und die angesprochenen technischen Entwicklungen tun ein Übriges. Es werden also verstärkt Auszubildende eingestellt. Dabei ist es unerlässlich, dass ein Bewerber vor allem in Mathe richtig fit ist. Der Elektroberuf ist die Zukunft. Wer richtig gut ist, findet immer einen Job. (psh)

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