So wird das eigene Dach sturmfest

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Herbststurm: Sturmklammern geben dem Dach mehr Halt und seinen Bewohnern Sicherheit. 

40.000 Gebäudeschäden mit einem Schadenvolumen von 45 Millionen Euro war die verheerende Bilanz als das Sturmtief „Xynthia“ über Deutschland hinwegfegte. Dabei lassen sich viele Sturmschäden vermeiden, wenn rechtzeitig vorgesorgt wird.

Speziell das Dach des Hauses wird bei starkem Wind auf eine  Belastungsprobe gestellt: Auf der windabgewandten Seite kann der Windsog Dachpfannen lösen und erhebliche Schäden verursachen. Dabei können Experten Windsicherheit am Dach schon mit wenigen Handgriffen gewährleisten. So führen Anbieter von intelligenten Systemlösungen für das geneigte Dach, ein breites Sortiment an Sturmklammern für die unterschiedlichsten Dachpfannen.

Die Installation von Sturmklammern durch den Dachhandwerker minimiert die Auswirkung von Windsog und gibt den Dachpfannen einen deutlich sichereren Halt gegen Abrutschen. Wie viele Sturmklammern pro Dach benötigt werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Eine erste Orientierung bieten dem Experten die vom Wetterdienst definierten Windlastzonen in Deutschland. Zusätzlich müssen die individuellen Eigenschaften des Hauses beachtet werden, das heißt die Gebäudehöhe, das verwendete Deckmaterial sowie die Dachform und -neigung. Der Dachhandwerker bestimmt anhand dieser Angaben, ob jede dritte, jede zweite oder gar jede Dachpfanne mit Sturmklammern zu sichern ist.

Wichtig: Regelmäßige Wartung des Daches

Da aber eine absolute Sturmsicherheit nicht über die gesamte Lebensdauer eines Daches gewährleistet werden kann, empfiehlt ein Experte eines führenden Herstellers: „Eine möglichst regelmäßige Dachinspektion durch einen Fachmann zahlt sich vor der stürmischen Jahreszeit ebenso aus wie eine hochwertige Dachdeckung mit fachgerechter Verklammerung.“ (akz-o)

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