Die Krönung für den Zahn

+
Hat ihren Traumberuf gefunden: Marie Reinhardt (rechts) ist Auszubilldende für den Beruf der Zahntechnikerin im dritten Lehrjahr im Hedemündener Unternehmen von Heike und Udo Goebel.

Es gibt Voraussetzungen für den Beruf des Zahntechnikers. Dazu zählen handwerkliches Geschick, konzentriertes Arbeiten, Geduld und die Bereitschaft, sich mit physikalischen und chemischen Vorgängen auseinanderzusetzen.

Auch das Lernen der zahntechnischen Fachausdrücke gehört dazu. Doch wer diese Voraussetzungen mitbringt, wird Freude an dem vielseitigen Beruf mit einer dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit haben.

Das exakte Ausbildungsgehalt

Im ersten Ausbildungsjahr stehen wöchentlich zwei Berufsschultage an, in den weiteren Jahren ein Berufsschultag pro Woche. Nach eineinhalb Jahren ist Zwischenprüfung in Theorie und Praxis. Wer nicht besteht, muss wiederholen.

Auszubildende erhalten im ersten Lehrjahr 323 Euro, im zweiten 435, im dritten 537 und im vierten Lehrjahr 614 Euro.

Ein Traumberuf für Marie Reinhardt

Marie Reinhardt aus Witzenhausen ist Auszubildende im dritten Lehrjahr und sie sagt, dass Zahntechnikerin ihr Traumberuf war und ist. Die 20-Jährige arbeitet bei der IDS Dental Technik GmbH in Hedemünden und besucht parallel die Berufsbildenden Schulen II in Göttingen.

Jetzt noch bewerben und schicken an: IDS Dental Technik GmbH, Förster Busch Straße 8, 34346 Hann. Münden/Hedemünden.

Heike und Udo Goebel führen das Unternehmen mit zwei Produktionsstätten in Hedemünden und bilden seit 1991 regelmäßig aus. Momentan werden noch Auszubildende gesucht.  „Am liebsten fertige ich Kronen und Schienen an“, erklärt Marie Reinhardt. Zahnschienen seien zu vergleichen mit Kunststoff-Einlegesohlen in Schuhen.

Wie man an einen Ausbildungsplatz kommt

Für die Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. „Wir treffen unter unseren Bewerbern keine Vorauswahl“, erklärt Udo Goebel. „Egal welche Schulbildung sie haben, wir laden jeden zu einem Bewerbungsgespräch ein“.

Es folgt dann ein vier- bis sechsstündiger Auswahltest, den meistens ein Teil der Bewerber nicht besteht.

Diejenigen, die es geschafft haben, müssen sich einem zweiten Test unterziehen. Und wer diesen geschafft hat, kann einige Schnuppertage im Zahnlabor arbeiten. Dort kann man feststellen, ob die Erwartungen an den Beruf erfüllt werden. „Das Probearbeiten ist wichtig, weil viele Bewerber zu wenig über den Beruf wissen“; erklärt Udo Goebel.

Alle Auszubildenden werden in der Firma weiterbeschäftigt. Inzwischen ist die Mitarbeiterzahl auf 15 Techniker angestiegen, dazu gehören drei Auszubildende in verschiedenen Lehrjahren.

Wie sind die Karriereaussichten?

Die Karriereaussichten in dem Beruf sind gut, denn die Ansprüche an natürlich wirkenden Zahnersatz steigen und das erfordert qualifizierte Fachkräfte.

Nach entsprechender Berufserfahrung sind Aufstiegsmöglichkeiten zum Zahntechnikermeister und zum Betriebswirt in dem Handwerk möglich. (zpy)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.