„Zukunftsaussichten sind gut“

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Elektroniker der Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik: Dominik Holzapfel (von links), Jonas Stichnoth, stellvertretender Ausbildungsleiter Kevin Malberg und Ausbildungsleiter Gunter Degenhardt vor dem Abbild einer Gebäudesystemsteuerung, die auf Funkbasis dafür sorgt, dass Außen- und Innenkameras zum Einsatz kommen und „Alarm schlagen“ können.

Hersfeld-Rotenburg. Wer eine Ausbildung zum Elektroniker absolviert, kann sehr viel mehr als das, was man früher von einem Elektriker erwartete.

Wer Elektroniker wird, entscheidet sich für eine vielfältige, solide Ausbildung voller Zukunftsenergie – für einen Berufsweg voller Chancen. Denn im Elektrohandwerk geht es längst nicht mehr nur um Strom und Energie, sondern darum, Zukunftstechnik zu beherrschen und aktiv mitzugestalten.

Verschiedene Fachrichtungen

Das kann man lernen als Elektroniker der Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik sowie Informations- und Telekommunikationstechnik, als Systemelektroniker, als Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik sowie als Informationselektroniker mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik beziehungsweise Geräte- und Systemtechnik. Wie auch immer man sich spezialisiert: Jeder wird in Digitaltechnik, Netzwerktechnik und Kommunikation ausgebildet und fit gemacht in Programmierungs- und Steuerungstechnik. Schon während der Ausbildung lernt er zudem den Umgang mit Kunden, Beratung, Verkauf und Kalkulation.

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Bei der Bebraer Willich Elektrotechnik, die Uwe Willich, der Obermeister der Innung Elektro-, Sanitär- und Heizungstechnik Hersfeld-Rotenburg, vor 30 Jahren gegründet und zu einem global agierenden Unternehmen mit hoher Ausbildungsquote ausgebaut hat, liegt der Ausbildungsschwerpunkt in den Bereichen Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungstechnik. Ein Ausbilder kümmert sich um die jungen Leute. „Bei uns – und bei den anderen Betrieben auch – hat jeder eine Chance, vom Hauptschüler bis zum Fachoberschüler. Nicht nur das theoretische Wissen ist entscheidend, sondern auch das praktische Können“, betont Ausbildungsleiter Gunter Degenhardt.

Vor der Ausbildung ist ein Praktikum sinnvoll

Jonas Stichnoth (19) aus Lispenhausen ist am liebsten in der Energie- und Gebäudetechnik „unterwegs“. Im vierten Ausbildungsjahr sorgt er von der Planung bis zur Programmierung dafür, dass man sein Haus – und hier natürlich insbesondere das Licht – vom Smartphone aus steuern kann. Dominik Holzapfel (18) aus Bebra begibt sich gerne auf Fehlersuche. Beide empfehlen potenziellen Auszubildenden, einfach mal ein Praktikum zu absolvieren und zu „schnuppern“: „Die Zukunftsaussichten sind gut!“ (zwa)

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