Zwölf Handwerksbetriebe als „Generationsfreundlicher Betrieb - Service & Komfort“ ausgezeichnet

Wachstumsmarkt „Barrierefreiheit“ schafft Wettbewerbsvorteile

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Ausgezeichnet: Die erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ (vorn links: Seminarleiter Dr. Matthias Joseph, Handwerkskammer Kassel)

Die demografische Entwicklung führt schon jetzt zu einer verstärkten Nachfrage nach barrierefreien Lebensräumen. Aktuelle Studien machen das Wohnungsdefizit auch in Nord-, Ost- und Mittelhessen deutlich. Zukünftig wird sich dieser Trend weiter verstärken.

Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach Handwerksbetrieben, die barrierefreie Wohnungsanpassungen nicht nur planen und umsetzen, sondern Kunden auch umfassend beraten können.

Wer sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte, kann sich jetzt an einem neuen Markenzeichen orientieren. Gemeinsam mit engagierten Handwerkskammern, Fachverbänden und Firmen haben der Zentralverband des Deutschen Handwerks und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb - Service und Komfort“ entwickelt. Das Markenzeichen richtet sich an Handwerksbetriebe, insbesondere aus dem Bau- und Ausbaugewerbe und dient den Verbrauchern zur besseren Orientierung, wenn sie ihre Wohnräume an die Bedürfnisse verschiedener Generationen anpassen möchten.

Vor diesem Hintergrund bietet die Handwerkskammer Kassel bereits seit 2011 ein zweitägiges Seminar „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ an, um Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Dieses Angebot nutzten jetzt weitere zwölf Handwerksbetriebe und qualifizierten sich zum „generationsfreundlichen Betrieb“ bzw. zur „Fachkraft für barriere-freies Bauen und Wohnen“.

„Neben den einschlägigen DIN-Normen und den Grundlagen des barrierefreien Planens und Bauens lernen die Absolventen in diesem Lehrgang ebenso Hilfsmittel der Wohnungsanpassung, Finanzierungs- und Marketingmöglichkeiten sowie Krankheitsbilder älterer und behinderter Menschen kennen“, erläutert Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel.

Ausgezeichnet wurden:

Matthias Reith und Kristin Gottbehüt (Lift Reith GmbH & Co. KG, Hilders), Jörg Wölk (Baudienstleistung Jörg Wölk, Volkmarsen), Mathias Hutter (Tischlerei Hutter, Guxhagen), René Correus (Correus Baugesellschaft mbH, Kassel), Detlev Reimann (Sanitätshaus Medicus, Niestetal), Eugen Reimuth (Eugen Reimuth GmbH & Co. KG, Wehretal-Reichensachsen), Michael Morgenthal (Morgenthal Fliesen und mehr, Eschwege), Michael Eckhardt (Schreinerei Eckhardt und Schönhut GbR, Frielendorf), Klaus Diehl (Diehl Elektrotechnik, Wetter), Roland Weißing (Hausmeisterservice Rainer Petermann, Kassel), Werner Jäschke (Zimmerei Jäschke, Meißner), Gernot Figge (Veltum GmbH, Waldeck) (nh)

Weitere Informationen zum Thema „Barrierefrei Bauen und Wohnen“:

Handwerkskammer Kassel, Dr. Matthias Joseph, Tel. 0561/7888-166. Die Datenbank aller zertifizierten Betriebe findet man unter: www.hwk-kassel.de/beratung/barrierefrei-bauen-und-demografie/zertifizierte-betriebe.html

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