Roboter schweißen und schneiden

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Spezialist für Automatisierung: Für voll- und halbautomatische Systeme ist Heidenbluth hoch spezialisiert und spart damit seinen Kunden Geld und Zeit. Automation specialists: Heidenbluth is highly specialised in full- and part-automated systems that save the company’s customers time and money.„Die Automatisierung rechnet sich gerade für kleine und mittelständische Betriebe“ sagt Armin Heidenbluth.„Automation is worth it, especially for small and medium-sized enterprises,“ says Armin Heidenbluth. Photos: nh Hochpräzise: Ob es sich um einen Serviceeinsatz handelt oder um eine neue Roboteranlage – die Mitarbeiter von Heidenbluth stehen für Genauigkeit.High precision: whether responding to a service call or installing new robotic equipment – the Heidenbluth team always works with the same accuracy.

Metallverarbeitende Unternehmen in Nordhessen haben mit der Firma Heidenbluth seit über 40 Jahren einen zuverlässigen Partner rund um die Themen Schweißen und Schneiden.

 Vom Schweißdraht bis zur Absaugtechnik unterstützt Heidenbluth seine Kunden so umfassend, dass Aus- und Weiterbildung in neuen Technologien und Verfahren eine konsequente Ergänzung bilden. „Wir wachsen mit unseren Kunden und über deren Empfehlung“, sagt Armin Heidenbluth, der in zweiter Generation gemeinsam mit Ehefrau Nihal Heidenbluth den Familienbetrieb führt. Für die meisten Betriebe bedeutet dies heute, dass in die Automatisierung investiert wird. Die Automatisierung – also die Zusammenarbeit des Schweißers mit einem Roboter – sichert die Qualität, spart Zeit und verbessert die Rendite. Es ist aber auch eine Antwort auf den Fachkräftemangel, mit dem viele Betriebe heute schon zu kämpfen haben.

Dabei ist die Automatisierung schon längst auch in kleinen Betrieben angekommen. Die Anlagen sind so günstig geworden und so einfach zu bedienen, dass diese sich auch für sehr kleine Serien lohnen und schnell rechnen. Den Beweis tritt Heidenbluth bei Interessenten gern auch kostenfrei an. Mit einem Potenzialcheck ermitteln die Fachleute dann, welches System sich eignet, wie schnell es sich amortisiert und zeigen auf, wie einfach eine Automatisierung zu installieren und zu bedienen ist.

Zukunftsfähig bleiben 

„Wir müssen dazu beitragen, dass unsere Kunden zukunftsfähig bleiben“, sagt Armin Heidenbluth. Sein Unternehmen arbeitet mit namhaften Roboter-Herstellern als Lieferanten zusammen und ist inzwischen zum Branchenprimus in der Region aufgestiegen. „Im Umkreis von rund 150 Kilometern sind wir Marktführer“, sagt Onur Kayhan, Juniorchef und Sohn von Armin Heidenbluth. Neben der Automatisierung gehört der Handel mit Schweiß- und Schneidegeräten, Schutzausrüstungen und Schweißzubehör, mit dem das Unternehmen seinen Aufstieg begann, weiterhin zum Kerngeschäft von Heidenbluth. Daneben bietet die Firma Schulungen für spezielle und anspruchsvolle Schweißverfahren sowie einen Wartungs- und Reparatur-Service an. Die Automatisierung von Schweiß- und Schneidevorgängen könne besonders für kleine mittelständische Betriebe schon bald zur Überlebensfrage werden, sagt Geschäftsführer Armin Heidenbluth. Die Investition in Automatisierung könne sich schon ab einem Betrag von 20 000 Euro auszahlen. Manchmal ließen sich sogar schon mit einer Teilautomatisierung große Effekte erzielen. Bei seinen mehr als 20 Systemlösungen zur Automatisierung überlässt Heidenbluth nichts dem Zufall. „Der Kunde hat ja nur etwas davon, wenn er tatsächlich Kosten senken kann“, sagt der Geschäftsführer. Am Anfang steht eine kostenlose, für den Auftraggeber transparente Beratung, Kalkulation und Analyse. Anwendungstechniker, Elektriker und Programmierer entwickeln dann ein Konzept und bauen im firmeneigenen Anwendungszentrum ein Modell der für den Kunden geeigneten Roboterzelle nach.

Anwendungszentrum

Bei einem Probelauf kann dieser mit eigenen Augen sehen, dass die Lösung tatsächlich funktioniert. „Unser Anwendungszentrum ist bundesweit einzigartig“, sagt Juniorchef Onur Kayhan. Um die Programmierung der Anlage müsse sich der Kunde nicht kümmern. Fachleute von Heidenbluth weisen die Mitarbeiter der Kunden in die Steuerung der Roboter ein. „Wichtig sind uns auf Dauer zufriedene Kunden“, betont Geschäftsführer Armin Heidenbluth. Bei einem Ausfall von Schweißmaschinen oder Robotern seien die Mitarbeiter umgehend zur Stelle, um die Störung zu beheben. Heidenbluth weiß, wie schnell eine solche Störung einen Domino-Effekt in einem Produktionsprozess auslösen kann. Und seine Mitarbeiter tun daher alles, um einen Stillstand zu vermeiden.

Fakten in Kürze

Heidenbluth agiert als zuverlässiger Partner für Unternehmen, die Schweiß- und Schneidetechnik einsetzen. Zur Unternehmensphilosophie gehört, das in der Firma vorhandene hohe Fachwissen zum Nutzen der Kunden weiterzugeben: Heidenbluth bietet ein breites Schulungsprogramm in modernen Unterrichtsräumen rund um die Themen Schweißen, Schneiden und Automatisierung an. Die Firma hat 38 Mitarbeiter, die pro Jahr einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften. Zum Kundenkreis von Heidenbluth zählen so namhafte Unternehmen wie Volkswagen, B. Braun, Hübner und K+S. Als Sponsor des Herkules-Racing-Teams der Universität Kassel erledigt Heidenbluth die Schweißarbeiten an den Rennwagen der Studenten. Im Automatisierungszentrum werden neue Schweißprozesse und die Schweißbarkeit neuer Grundwerkstoffe getestet. Dabei spielen Themen wie wärmereduziertes Schweißen, Schweißen von Bauteilen mit größerem Spaltmaß oder Schweißen mit kleinerem Nahtöffnungswinkel eine wichtige Rolle. Das Verkaufssortiment reicht von Brennschneideanlagen zum Einsteigerpreis bis hin zu hochpräzisen, roboterbestückten 3D-Plasmaanlagen. Im Servicebereich kann Heidenbluth auf ein großes Lager zurückgreifen. Allein 300 Tonnen Schweißzusätze sind in der Halle des Unternehmens in Fuldabrück sofort verfügbar.

PETER DILLING

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