Verband rechnet mit Entspannung des Preises

Heizöl sorgt nicht für Panik

Kassel. Obwohl das Frühjahrsgeschäft noch verhalten läuft, rechnet der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) mit einer Entspannung des Heizölpreises. „Eine Prognose für die nächsten drei Monate ist ausgesprochen schwierig“, sagt VEH Geschäftsführer Jörg Lenk. „Es gibt aber keinen Grund zur Panik in Bezug auf die Preisentwicklung“, ergänzt Peter Fräbel-Simon, Pressesprecher des VEH.

Aktuell kostet der Liter Heizöl im Schnitt 74 Cent bei einer Abnahme von 3000 Litern. Zu Beginn des Jahres war der Liter für rund 61 Cent zu haben. Der Verbraucher zahlt nun also fast 20 Prozent mehr.

Für das kommende Vierteljahr sehen Lenk und Fräbel-Simon ein Preisniveau zwischen 65 und 75 Cent. Ein leichter Anstieg ließe sich allerdings nicht ausschließen und sei von der Lage der Weltkonjunktur abhängig. Fräbel-Simon erklärt: „Wird der Euro schwächer, muss der deutsche Verbraucher mehr für Heizöl bezahlen.“ Das könnte zum Beispiel durch die Debatten um Griechenland passieren.

Besitzer von Ölheizungen sollten noch etwas Geduld haben. „Der aktuelle Preis von 74 Cent ist nicht kaufempfehlend“, sagt Fräbel-Simon. Der Sprecher rät, den Tank erst bei einem Preis von 70 Cent aufzufüllen. (dob)

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