Verbraucherschützer bemängeln Probleme bei Internet-Bestellungen mit Mobiltelefonen

Hindernisse beim Einkauf per Handy

Berlin. Von unterwegs ein paar Kinokarten reservieren, ein elektronisches Buch (E-Book) herunterladen oder Musiktitel kaufen: Was so einfach klingt, entpuppt sich in der Realität häufig als Odyssee. In einer Studie des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale fand diese heraus, dass viele Online-Shops noch nicht für mobile Endgeräte wie Handys oder Smartphones eingerichtet sind.

Die technischen Probleme lägen sowohl auf Seiten der Gerätehersteller als auch bei den Internet-Händlern, sagt Verbraucherschützer Falk Lüke. So seien bei 112 Testkäufen viele technische Hindernisse aufgetaucht: E-Books ließen sich zwar kaufen, konnten aber wegen fehlender Kompatibilität nicht immer auf marktgängigen Geräten gelesen werden. Kinokarten konnten teilweise nur in den vorderen Sitzreihen eines Saales bestellt werden und bei der Online-Bestellung von Musiktiteln ließ sich der „Bestätigen“-Knopf zum Abschluss der Bestellung nicht anwählen.

„In der mobilen Welt gibt es zwar viele Versprechungen – sie werden aber längst nicht alle eingehalten“, sagt Lüke. In der international angelegten Studie bewege sich Deutschland in diesem Bereich im Mittelfeld. Spitzenreiter seien Korea und Japan.

Von Bastian Ludwig

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