Mehr Bereitschaft zu Ausgaben

Historiker: Einstellung zum Sparen hat sich gewandelt

+
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sparten die Deutschen im vergangenen Jahr 9,7 Prozent ihres Einkommens. Foto: Jens Kalaene

Berlin/Bonn (dpa) - Das Verhältnis der Deutschen zum Sparen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Das beobachtet der Bonner Historiker Günther Schulz. Bis in die späten sechziger Jahre habe die Bürger der Grundsatz geleitet: "Spare was, dann haste was."

Mit wachsendem Wohlstand sei aber die Bereitschaft gestiegen, sich etwas zu gönnen. Heute gelte jedoch vielfach die Devise: "Du kannst Dir alles leisten", sagte der Professor der Deutschen Presse-Agentur. In Zeiten extrem niedriger Zinsen steige aber die Gefahr, dass das Geld falsch ausgegeben werde.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sparten die Deutschen im vergangenen Jahr 9,7 Prozent ihres Einkommens, 1990 waren es noch 13,7 Prozent. Die Kauflaune der Bürger stützt nach Angaben von Öknomen seit Jahren das Wirtschaftswachstum.

Tagungsprogramm Deutsches Historisches Museum

Statistisches Bundesamt zur Sparquote

Uni Bonn Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.