Hohe Lebensmittelpreise stürzen Millionen Menschen in Armut

Washington - Die Preise für Lebensmittel sind nach Angaben von Weltbank-Präsident Robert Zoellick auf einen gefährlich hohen Stand gestiegen und haben Millionen Menschen in extreme Armut getrieben.

Laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Weltbank schnellten die weltweiten Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr um 29 Prozent in die Höhe. Sie liegen damit nur drei Prozent unter dem Allzeithoch aus dem Jahr 2008.

Das hohe Preisniveau könne zu politischer Instabilität beitragen, warnte Zoellick. Am meisten zu leiden hätten unter der Entwicklung die Menschen in der sogenannten Dritten Welt, die etwa die Hälfte ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben.

Schätzungen der Weltbank zufolge sind wegen der gestiegenen Preise für Mais, Weizen und Öl seit vergangenem Juni rund 44 Millionen Menschen weltweit in extreme Armut abgestürzt. Zoellick erklärte, er rechne mit einem weiteren Preisanstieg. Grund dafür seien unter anderem Exportverbote und schlechte Wetterbedingungen.

dapd

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