Hornbach peilt stärkere Expansion im Ausland an

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Hornbach soll in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt werden. Foto: David Ebener/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Mit einer deutlichen Ertragsverbesserung im Rücken wendet sich die Baumarktkette ihrem nächsten Projekt zu: mehr Wachstum im Ausland.

Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) stieg um 3,0 Prozent auf 165,1 Millionen Euro, der Jahresüberschuss um 23,8 Prozent auf 106,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Konzernspitze beim Umsatz einen Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, das EBIT wird laut Prognose auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Vor allem dank der guten Entwicklung auf dem Heimatmarkt konnte das nach eigenen Angaben drittgrößte Unternehmen der Do-it-Yourself-Branche in Deutschland im Geschäftsjahr 2014/2015 (28. Februar) den Umsatz um sechs Prozent auf 3,57 Milliarden Euro steigern.

Nachdem sich Hornbach wegen der Übernahme von ehemaligen Standorten des insolventen Konkurrenten Praktiker auf den deutschen Markt konzentriert hatte, will die Kette künftig wieder stärker das Auslandsgeschäft ins Visier nehmen. So sind 2015/2016 bis zu sechs Neueröffnungen geplant, davon fünf im Ausland: jeweils zwei Märkte in den Niederlanden und Österreich sowie einer in Rumänien und einer in Deutschland. Für die Expansion nimmt die Konzernspitze um Firmenchef Albrecht Hornbach kräftig Geld in die Hand: Die Bruttoinvestitionen sollen von 120 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 180 bis 200 Millionen erhöht werden.

Voraussichtlich am 9. und 10. Juli sollen die Aktionäre auf zwei Hauptversammlungen über eine Umwandlung der Rechtsform der Hornbach Holding AG in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) vorgeschlagen. Zugleich sollen die acht Millionen nicht stimmberechtigten, börsennotierten Vorzugsaktien in stimmberechtigte Aktien umgewandelt werden.

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Informationen zur Umwandlung der Rechtsform

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