HRE-Chefin: Keine Staatshilfen mehr nötig

München - Nach Auslagerung von 173 Milliarden Euro in eine Bad Bank soll die Immobilienbank Hypo Real Estate wieder auf eigenen Beinen stehen. Das sieht zumindest Vorstandschefin Manuela Better so.

Die Immobilienbank Hypo Real Estate steht nach Einschätzung von Vorstandschefin Manuela Better durch die Auslagerung milliardenschwerer Altlasten wieder auf eigenen Beinen. Eine weitere externe Liquiditätsunterstützung für das Kerngeschäft der HRE sei nicht nötig, sagte Better am Dienstag in einer telefonischen Investorenkonferenz. Die Managerin bezeichnete die Gründung der Abwicklungsanstalt (“Bad Bank“) mit dem Namen FMS Wertmanagement als Meilenstein bei der Neuausrichtung der Hypo Real Estate mit ihrer Kernbank Deutsche Pfandbriefbank.

In die FMS hatte die HRE in den vergangenen Tagen Risikopapiere und Geschäfte, die nicht mehr zur Unternehmensstrategie gehören, im Umfang von 173 Milliarden Euro ausgelagert und damit zu einem Befreiungsschlag ausgeholt. Für die Aktion waren die Garantien des Bankenrettungsfonds Soffin kurzfristig um 40 Milliarden auf 140 Milliarden Euro aufgestockt worden. Die HRE ist seit einem Jahr vollständig im Staatsbesitz. Wann die Bank wieder privatisiert werden kann, ist offen. In der nächsten Zeit ist dies nach Darstellung von Finanzvorstand Alexander von Uslar nicht absehbar.

dpa

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