Absatzprobleme

HTC prüft angeblich Auslagerung der Produktion

+
Jason Mackenzie, US-Präsident von HTC

New York - Der mit Absatzproblemen kämpfende Smartphone-Spezialist HTC könnte laut einem Zeitungsbericht die Produktion auslagern, um Kosten zu senken.

Das Unternehmen habe in den vergangenen Monaten mit mehreren Auftragsfertigern gesprochen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch. Darunter sei auch ein Hersteller aus dem Konzernverbund des Apple-Auftragsfertigers Foxconn, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. HTC stellt seine Geräte bisher in eigenen Fabriken her.

HTC kämpft schon seit über einem Jahr mit Absatzproblemen. Auch das von Experten gelobte Flaggschiff-Modell HTC One konnte den Abwärtstrend nicht stoppen. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner rutschte der Marktanteil auf 2,6 Prozent ab. Im dritten Quartal verbuchte das Unternehmen aus Taiwan seinen ersten Verlust und warnte zudem vor einem schwachen Weihnachtsgeschäft. Anfang der Woche wurden bereits die Aufgaben im Spitzen-Management neu verteilt: Die Verwaltungsrats-Vorsitzende Cher Wang wird sich stärker um das Tagesgeschäft kümmern, während Firmenchef Peter Chou sich auf Produkte und Innovation konzentrieren soll.

dpa

44 Gründe, warum das Handy beim Feiern daheim bleiben sollte

44 Gründe, warum das Handy beim Feiern daheim bleiben sollte

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.