Hurrikan im Urlaub kann Minderung des Reisepreises rechtfertigen

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Pauschal-Touristen, deren Reise durch einen Hurrikan wie kürzlich im Fall von "Patricia" in Mexiko stark beeinträchtigt wird, können beispielsweise für nicht erbrachte Leistungen einen Reisepreisnachlass fordern. Foto: EPA/Scott Kelly

In Mexiko hat am Wochenende (24. bis 25. Oktober) der Hurrikan "Patricia" für Chaos gesorgt. Neben den Einheimischen betrifft das auch Reisende. Die können sich unter bestimmten Umständen einen Teil des Reisepreises rückerstatten lassen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Pauschalurlauber dürfen unter Umständen einen Teil des Reisepreises vom Veranstalter zurückfordern, wenn ihr Aufenthalt von einem Hurrikan beeinträchtigt wird, wie am Wochenende (24. bis 25. Oktober) in Mexiko durch den Hurrikan "Patricia" geschehen.

Denn für nicht erbrachte Leistungen wie Hotelübernachtungen oder Transfers gibt es Geld zurück, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Einen Anspruch auf Schadenersatz wegen sturmbedingter Schäden am Gepäck oder vertaner Urlaubszeit hat der Kunde allerdings nicht. Denn dies fällt nicht in die Verantwortung des Reiseveranstalters.

Ist die Reise durch einen Hurrikan erheblich gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl Urlauber als auch Veranstalter den Vertrag kündigen - egal, ob vor der Reise oder währenddessen. Wann wirklich eine erhebliche Beeinträchtigung vorliegt, ist aber nicht klar definiert und hängt vom Einzelfall ab. Reisende sollten sich in jedem Fall gut überlegen, ob sie kündigen. Denn danach sind sie für sich selbst und ihre Rückreise verantwortlich.

Der Hurrikan "Patricia" hat in Mexiko auch beliebte Touristenregionen getroffen. Die Schäden waren allerdings nicht so schlimm wie befürchtet. Es gab keine Toten und Verletzten.

Informationen der Verbraucherzentrale NRW zu höherer Gewalt

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