Hyundai ruft 47.000 Autos zurück

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Nach Toyota ruft nun auch der koreanische Autobauer Hyundai Tausende Wagen wegen technischer Probleme in die Werkstätten zurück.

Seoul - Nach Toyota ruft nun auch der koreanische Autobauer Hyundai Tausende Wagen wegen technischer Probleme in die Werkstätten zurück.

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Hintergrund sind Kundenbeschwerden über Schwierigkeiten mit der Schließanlage an den Vordertüren. Betroffen sind rund 47.000 Hyundai Sonata, von denen etwa 46.000 in Südkorea und weitere 1.300 in den USA gefertigt wurden. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, erfolgt der Rückruf auf freiwilliger Basis. Die zuständigen Behörden sollten noch in dieser Woche informiert werden, die Rücknahme sei für kommenden Monat geplant.

Die Rückruf-Ankündigung schickte die Aktie des Konzerns, der zusammen mit dem Hersteller Kia Hyundai der fünftgrößte Automobilhersteller der Welt ist, auf Talfahrt. Die Papiere lagen zum Handelsschluss 2,6 Prozent niedriger bei 99 Dollar. Konkurrent Toyota steht wegen des Rückrufs von 8,5 Millionen Modellen nach Problemen mit Gaspedalen, Fußmatten und Bremsen in der Kritik. Am (heutigen) Mittwoch soll Unternehmenschef Akio Toyoda vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses dazu aussagen.

dapd

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