Stockender Nachschub

ifo Institut warnt: „Weihnachtsgeschenke teurer oder nicht lieferbar“ 

Shopping zum Fest: Viele Händler erwarten zur Weihnachtssaison massive Lieferschwierigkeiten. Vor allem bei Fahrradhändlern und Elektronikmärkten könnte es eng werden.
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Shopping zum Fest: Viele Händler erwarten zur Weihnachtssaison massive Lieferschwierigkeiten. Vor allem bei Fahrradhändlern und Elektronikmärkten könnte es eng werden.

Der Chipmangel und die gestörten Lieferketten ziehen immer weitere Kreise. Nun erreichen die Nachschub-Probleme auch Verbraucher - und das ausgerechnet zum Weihnachtsgeschäft.

München – Verbraucher müssen sich einer neuen Umfrage unter Händlern auf Engpässe und höhere Preise einstellen. 74 Prozent der befragten Einzelhändler klagten im September über Lieferprobleme, wie das ifo Institut in München am Dienstag mitteilte. „Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden“, sagte der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

Erst vor Wochenfrist hatte auch MediaMarktSaturn wegen der massiven Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern vor Engpässen in einzelnen Produktgruppen gewarnt. Dies gelte insbesondere für „Smartphones, Tablets, Drucker, Geschirrspüler und Kühlgeräte“, erklärte eine Konzernsprecherin gegenüber Merkur.de.

Auch in anderen Bereichen trübt sich die Lage weiter ein. Am schwierigsten ist die Situation derzeit im Fahrrad-Handel. In der Branche berichteten 100 Prozent aller befragten Firmen von Problemen bei ihren Bestellungen. „Gegenwärtig ist Sand im Getriebe der weltweiten Logistik. Zudem sind Frachtraten in der Schifffahrt deutlich erhöht worden“, sagte Wohlrabe. Bei Baumärkten (99 Prozent) und Möbelhäusern würden die Nachwirkungen der hohen Holzpreise im ersten Halbjahr sichtbar. (dpa/utz)

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