Ikea-Mitarbeiter verbünden sich international 

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Die Arbeitsbedingungen für die insgesamt 100 000 Beschäftigten sollen sehr unterschiedlich sein.

Istanbul - Beschäftigte des Möbelkonzerns Ikea aus 14 Staaten wollen künftig gemeinsamen bessere Arbeitsbedingungen einfordern. Dazu müsse man die Probleme mit der Geschäftsführung lösen.

Für ihr Vorhaben gründeten Arbeitnehmer und Vertreter von 20 Gewerkschaften am Donnerstag in Istanbul eine Allianz unter dem Dach der internationalen Gewerkschaftsorganisation UNI Global Union. “Ein globales Unternehmen wie Ikea sollte die gleichen guten Standards für seine Beschäftigten in der ganzen Welt haben“, sagte die UNI-Vertreterin Alke Boessinger.

Ikea-Mitarbeiter sammelten bei dem Treffen in der türkischen Metropole mehrere Tage lang gute und schlechte Beispiele für den Schutz der Rechte von Arbeitnehmern. Es sei deutlich geworden, dass die Arbeitsbedingungen für die insgesamt 100 000 Beschäftigten sehr unterschiedlich seien, wurde erklärt. Während Ikea vor allem in den nördlichen Ländern für hohe Sicherheit und Zufriedenheit stehe, berichteten Mitarbeiter aus anderen Ländern über Druck wegen Mitgliedschaft in Gewerkschaften und die Verletzung von Gesundheitsschutz und Sicherheitsregeln.

Rangliste: Welchen Berufen wir vertrauen

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Mit der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2011“ hat das Magazin Reader’s Digest zum elften Mal die vertrauenswürdigsten Berufe und Marken ermittelt. Rang 20: Politikern vertrauen nur 7 Prozent in Deutschland. © dpa
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Rang 4: Mit 86 Prozent sind die Apotheker bei den vertrauenswürdigsten Berufen auf Platz 4. © dpa
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Rang 2: Krankenschwester belegen den zweiten Platz. 92 Prozent der Deutschen schenken ihnen das Vertrauen. © dpa
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Rang 2: Mit 92 Prozent sind Piloten ebenfalls auf Platz 2.  © dpa
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Rang 1: Feuerwehrmänner sind einsame spitze. Sie werden von 95 Prozent der Deutschen als vertrauenswürdig eingestuft. © dpa

Ziel sei es, bestehende Probleme im Dialog mit der Geschäftsführung zu lösen, sagte Boessinger. Therese Möller, eine schwedische Gewerkschafterin und Ikea-Mitarbeiterin, nannte die Rechte von Frauen in der schwedischen Arbeitswelt als ein Beispiel. “Wenn wir es in Schweden machen können, muss es auch anderswo möglich sein“, sagte sie. Der Ikea-Konzern sich nach Angaben der neuen Allianz zu einem Dialog bereit erklärt.

Mitarbeiter eines türkischen Franchisepartners von Ikea klagen seit geraumer Zeit, dass Mitglieder von Gewerkschaften unter Druck gesetzt und entlassen worden seien. Der Vorsitzende der türkischen Gewerkschaft Koop-Is, Eyüp Alemdar, sagte bei dem Treffen, nun werde auf internationale Zusammenarbeit gesetzt. “Sie verkaufen die gleichen Produkte und gleichen schwedischen Fleischbällchen wie wir. Unsere Probleme, Erwartungen und Ziele sind gleich“, sagte er.

dpa

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