Immobilien allein sind als Altersvorsorge zu wenig

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Sind Häuser eine gute Vorsorge für das Alter? Einige Experten warnen. Foto: Armin Weigel

Ein Haus ist nicht automatisch eine perfekte Absicherung für das Alter. Denn die Kosten können schnell die Einnahmen übersteigen. Das gilt laut Finanzbranche vor allem dann, wenn es für den Verkauf oder die Vermietung gedacht ist.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Eine stabile Altersvorsorge erfordert mehr als die eigenen vier Wände. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin.

Denn wer für seine Altersvorsorge überwiegend auf die eigene Immobilie setzt, geht ein hohes Risiko ein. Schwankende Immobilienpreise können zu erheblichen Problemen führen. Während die Preise in Boom-Regionen wie München, Stuttgart, Frankfurt oder entlang des Rheins in den vergangenen Jahren stark stiegen, müssen Besitzer in vielen ländlichen Regionen inzwischen mit hohen Wertabschlägen kalkulieren.

Zudem lassen viele Käufer die Nebenkosten außer Acht. Denn über den Kaufpreis hinaus schlagen Maklergebühren, Notariats- und Grundbuchkosten und die Grunderwerbsteuer zu Buche. Wer beim Verkauf seiner Immobilie Gewinn machen will, muss also eine Wertsteigerung erzielen, die all diese Kosten mehr als ausgleicht.

Immobilien müssen außerdem gepflegt und unterhalten werden. Nicht nur der Anstrich, auch Fenster und Türen sowie die Heizung und Dächer müssen nach einiger Zeit überholt oder ganz erneuert werden - und das geht ins Geld. Wer eine Eigentumswohnung besitzt, muss zusätzlich oftmals die Kosten für einen Hausverwalter schultern.

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