Individuelle Software, Schritt für Schritt

Spezielle Software macht es möglich: Steuerungscode- und Musterberechnung für hochgradig konfektionierbare Produkte werden mithilfe einer Spezialsoftware erstellt, die Dr. Allen Bassaly ebenso programmiert hat wie Mess- und Analysesoftware für Ionenstrommessungen an Zellen (kleines Foto) in einem wissenschaftlichen Institut.

Jedes Unternehmen nutzt Computer, doch in vielen Fällen werden die Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft. Dabei lässt sich mit geringem Aufwand erheblicher Mehrwert schaffen. Seit zwölf Jahren arbeitet Dr. Allen Bassaly mit Unternehmen und Instituten zusammen. Die Projekte bestehen in individueller Softwareentwicklung für die Bereiche Produktion, Verwaltung, Vertrieb und Forschung. Sie reichen von kleinen Applikationen zur Schließung von Informationslücken bis hin zu standortübergreifenden Systemen mit Datenbanken, Webportalen, Maschinensteuerungen und Auftragsverwaltung.

„Gelegentlich sehen Unternehmen individuelle Softwareentwicklung mit Skepsis“, sagt der Programmierer. Es werde unter anderem die Frage gestellt, ob die oft kleinen Teams nach Projektabschluss auch langfristig zur Verfügung stehen, oder die Frage nach Standards der Datenformate und Schnittstellen seien Thema. Diese Bedenken nimmt Bassaly ernst, denn einige seiner Kunden betreut er seit vielen Jahren. Bei der Frage der Datenstandards ist die Situation eindeutig: „Für sämtliche Verfahren sind Standards definiert, an die sich jeder Softwareentwickler halten sollte“, sagt Bassaly. Der Fachmann favorisiert einfache Systematiken, die es Anwendern weitestgehend ermöglichen, mit Standardwerkzeugen die kompletten Datenbestände zu verwalten, zu sichern und gegebenenfalls zu exportieren. Bassaly sieht es gerade als besondere Stärke seiner Entwicklungsstrategie, dass im Bedarfsfall alle Kenntnisse und Zugriffsmethoden auch für den weniger versierten Anwender direkt greifbar sind.

Applikationen wachsen

Bei der Entwicklung setzt Bassaly auf besondere Vorgehensweisen. Anstatt ein Komplettsystem am Reißbrett zu konstruieren, entwickelt er die Applikationen gemeinsam mit den Unternehmen Schritt für Schritt. So beginnt die Zusammenarbeit oftmals mit einer isolierten Lösung für ein Teilproblem im Produktionsablauf, die jedoch von Beginn an mit Blick für das Ganze entworfen wird. Von diesem Punkt aus entwickeln sich Anschlussprojekte exakt nach den Bedürfnissen der Kunden, die auf diese Weise die Entstehung eines Gesamtsystems entsprechend ihrer Kapazitäten, Ideen und Budgets steuern können. Die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Entwickler ist damit deutlich enger. „Im Gegensatz zu Softwarehäusern, die gerne große Pakete schnüren, bleibt den Unternehmen hier über den gesamten Entwicklungsprozess eine hohe Flexibilität erhalten“, sagt Dr. Allen Bassaly zu seiner individuellen Arbeitsweise. So stehen kleinere Applikationen oder Anschlussprojekte bereits wenige Tage nach Projektierung zur Verfügung. Dadurch sind nicht nur ausgesprochen zügige Neuentwicklungen möglich, auch bestehende Systeme lassen sich kurzfristig ausbauen. Die hohe Effizienz bei der Entwicklung schlägt sich in niedrigen Entwicklungskosten nieder. Aufgrund hochgradig optimierter Modultechniken kann Bassaly die Produkte zu günstigen Preisen anbieten.

Schnittstellen im Fokus

Software, gleich welcher Art, wird nicht in einem abgeschlossenen Bereich betrieben, sondern muss in verschiedener Weise mit dem Arbeitsumfeld interagieren. Angrenzende Softwaresysteme anderer Anbieter liefern und erhalten Daten, externe Datenquellen müssen angeschlossen werden und spezielle Nutznießer wie Statistiken, Maschinen oder Reports müssen bedient werden. Daher sind die Schnittstellen einer Software ein wichtiges Leistungsmerkmal. Bassaly ist auf die Implementierung von Schnittstellen spezialisiert. Ganz gleich, ob Daten eines Medizingerätes abgefragt werden müssen oder ein Export an ein Warenwirtschaftssystem erforderlich ist: Standardisierte Formate werden ebenso unterstützt wie Einzellösungen.

Einstieg leicht und kostenfrei

Interessenten bietet Bassaly eine kostenfreie Beratung an: „Wer Ideen hat und sich über die Möglichkeiten einer Umsetzung informieren möchte, sollte nicht zögern, denn häufig lassen sich erste Vorstellungen zu tragfähigen Konzepten ausbauen.“ Nach diesem Schritt folgt die Entwicklung einer individuellen Softwarelösung. Die erste Ausbaustufe wird ebenfalls kostenfrei von dem Ingenieur erstellt und ist in zweierlei Hinsicht ein guter Beginn der Zusammenarbeit. „Durch diesen Service der Vorleistung entsteht Vertrauen. Und der Kunde hat gegebenenfalls immer noch die Möglichkeit, ohne Investitionsverlust auf das Projekt zu verzichten“, sagt Dr. Allen Bassaly. YRK

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