Inflation im Euro-Raum gestiegen

Brüssel - Nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten Euro-Raum ist die Inflationsrate gestiegen - und zwar deutlich. Die Maßnahmen der EZB haben offenbar versagt. Was den Preisansteig verusachte:

Die Inflation in den Euroländern ist im September auf 3,0 Prozent geklettert. Im August hatte sie noch bei 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gelegen, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Brüssel mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen. Als Grund für die Steigerung wurden unter anderem höhere Kosten für Benzin, Heizöl und Strom genannt. Die leicht rückläufige Entwicklung bei den Mieten, aber auch bei Gemüse wirkte hingegen preisdämpfend.

Die Jahresteuerung lag damit deutlich über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank: Die EZB strebt mittelfristig eine Rate von knapp zwei Prozent an. Zur Bekämpfung der Inflation hatte sie bereits zweimal in diesem Jahr die Leitzinsen angehoben.

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Von August auf September legten die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent zu. In der gesamten EU lag die Jahresrate sogar bei 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Inflation in Irland (1,3 Prozent), am höchsten in Estland (5,4 Prozent). In Deutschland kletterte sie im September auf 2,6 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitgeteilt hatte.

dpa

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