Mit Innovationen die Nase vorn haben

Qualifizierte Fachkräfte gesucht: Aus diesem Grund setzt Weidemann verstärkt auf Ausbildung. (Repro: Junker)

Arbeitsmaschinen für besondere Anwendungen – aus dieser Nische kommend profilierte sich die Weidemann GmbH in Diemelsee-Flechtdorf und Korbach seit ihrer Gründung im Jahr 1960. Mit der Entwicklung des knickgelenkten, kompakten Kleinladers für den Einsatz in Hof und Stall bediente Weidemann seit dem Jahr 1971 ein neues Marktsegment. „Wir sind heute Marktführer in Europa. Das ist und bleibt man nur, wenn man mit Innovationen immer die Nase vorn hat. Das ist der Pluspunkt für unser Wachstum“, berichtet Bernd Apfelbeck, Geschäftsführer des Unternehmens. Weidemann arbeitet mit kurzen Entscheidungswegen und flachen Hierarchien, denn es ist eine eigenständige Gesellschaft in dem international agierenden Konzern Wacker Neuson SE.

Das Unternehmen befindet sich auf Expansionskurs und wird die internationalen Vertriebsstandorte weiter auf- und ausbauen. Das beinhaltet für Arbeitnehmer auch Möglichkeiten im Ausland. „Eine zukünftige Expansion des Unternehmens Weidemann wird in erster Linie durch qualifizierte, hoch motivierte Mitarbeiter entscheidend weiter vorangetrieben. Wenn wir den Standort weiter ausbauen wollen, müssen wir solche Mitarbeiter finden und für die Unternehmensziele und die Region begeistern. Dafür suchen wir zum einen auf dem Arbeitsmarkt geeignete Mitarbeiter und zum anderen betrachten wir das Thema langfristig mit der Ausbildung zu den geeigneten Positionen und Tätigkeitsfeldern im eigenen Hause“, sagt Franz Lehnert, Prokurist und Kaufmännischer Leiter, der auch für das Personalmanagement verantwortlich ist.

Mangel an Fachkräften

Derzeit herrscht bei Weidemann ein Mangel an qualifizierten Ingenieuren in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie qualifizierten Mitarbeitern im Strategischen Einkauf. Das Unternehmen setzt daher parallel zur Akquisition in den nächsten Jahren auch verstärkt auf die Ausbildung von neuen beziehungsweise eigenen Mitarbeitern, aktuell liegt die Ausbildungsquote bei etwa sieben Prozent. Zur Zeit werden bei Weidemann die Berufe Industriekaufmann, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Technischer Zeichner, Bachelor of Arts/ Wirtschaftswissenschaften und Industriemechaniker ausgebildet. Die Personalabteilung akquiriert aktiv Nachwuchs in der Region, zum Beispiel auf den jährlich stattfindenden Job Days. PCJ

E Internet: www.weidemann.de

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