Bald dritte Verhandlungsrunde

Insgesamt 11 000 Stahlkocher im Warnstreik

+
Die Stahlarbeiter haben ihre Warnstreiks fortgesetzt: Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern ein "deutlich verbessertes" Angebot. Foto: Roland Weihrauch

Düsseldorf (dpa) - Vor dem Start der möglicherweise entscheidenden Tarifrunde für die nordwestdeutsche Stahlindustrie haben sich nach Angaben der IG Metall insgesamt rund 11 000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt.

Nach einer ganzen Serie von seit Tagen andauernden Aktionen hätten nun am Mittwoch rund 2900 Stahlkocher die Arbeit niedergelegt, berichtete die Gewerkschaft in Düsseldorf. Die Gespräche sollen am Donnerstagabend in der dritten Runde in Düsseldorf fortgesetzt werden.

IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler forderte bei einer Kundgebung in Bochum von den Arbeitgebern die Vorlage eines "deutlich verbesserten" Angebots. "Wenn das nicht kommt, können wir mit den Streiks nochmal deutlich nachlegen", kündigte er an.

Ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Angebot über 1,3 Prozent war zuvor von der Gewerkschaft IG Metall zurückgewiesen worden. Die Gewerkschaft fordert für die rund 72 000 Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Geld. Für den Donnerstag kündigte die IG Metall weitere Aktionen in Bremen, Duisburg und Gelsenkirchen an.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.