Gründer der Drogeriekette "Patriarch"

Insolvenzverwalter verteidigt Anton Schlecker

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Der Insolvenzverwalter der Drogeriekette Schlecker hat den Firmengründer Anton Schlecker vor Kritik in Schutz genommen.

Berlin - Der Insolvenzverwalter der Drogeriekette Schlecker, Arndt Geiwitz, hat den Firmengründer Anton Schlecker vor Kritik in Schutz genommen.

„Wer Anton Schlecker kritisiert, sollte bedenken, dass er auch einmal 50.000 Arbeitsplätze in Europa aufgebaut hatte“, sagte Geiwitz der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). „Ich habe einen Mann kennengelernt, der sich ganz anders mit seinem Unternehmen identifiziert, als es ein Vorstandsvorsitzender tut. Ein Patriarch.“ Der Ehinger Unternehmer sei aber auch „eher ein beratungsresistenter Mensch“.

Letzter Tag in Tausenden Schlecker-Filialen: Räumungsverkauf sorgt für leere Regale

Für 2200 Schlecker-Filialen in Deutschland war der Samstag der letzte Tag © dapd
Zuletzt gab es dort Räumungsverkäufe © dapd
Mit einer Ermäßigung von 30 Prozent auf die meisten Artikel sollten die Regale leergeräumt werden © dapd
Nun sehen Sie aktuelle Bilder aus diversen Schlecker-Filialen in Deutschland, die am Samstag geschlossen haben oder wie weiter offen bleiben: Ravensburg © dpa
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München - diese Filiale bleibt geöffnet © dpa
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Möchengladbach © dpa
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München © dpa
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 © dpaMünchen
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Hannover © dapd
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Hamburg © dapd
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Weimar © dapd
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Für Geiwitz selbst ging das Insolvenzverfahren bis an die Substanz. „Vor dem Hintergrund einer immens kritischen Öffentlichkeit und Politik, eines extrem veralteten Geschäftsmodells und eines gewaltigen Aufwands mit 6.000 Vermietern, Zehntausenden Mitarbeitern und Lieferanten war das sicher eine der schwierigsten Aufgaben unserer Kanzlei“, sagte er. Nachdem er im Juni im Gläubigerausschuss das endgültige Aus für Schlecker verkündet hatte, sei er zwei Stunden allein im Wald spazieren gewesen. „Sie brauchen eine Pufferzeit, sonst gehen Sie kaputt“, sagte der Insolvenzverwalter.

dapd

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