Inspizieren, reinigen und sanieren

Schäden beseitigen: Sanierung eines kompletten Hausanschlusskanals mittels eines Liners

Erfahrungsgemäß sind die Abwasserleitungen eines Großteils aller privaten Immobilien defekt – das Spektrum der Schäden reicht von der Undichtigkeit bis zur akuten Gefahr von Einsturz und Verstopfung. „Der Verschleiß von Abwasserleitungen und -schächten führt zu einem nachhaltigen Wertverlust der Immobilie“, sagt Hermann Spitzenberg, Geschäftsführer der tkm Service GmbH in Fuldatal-Ihringshausen. Das Unternehmen hat sich auf Kanalmanagement spezialisiert und bietet bundesweit Lösungen für Kommunen, Wirtschaftsbetriebe und private Haushalte.

„Wir bieten einen Vollservice für Inspektion, Reinigung und Sanierung von Grundstücksentwässerungen mit einer Ausrüstung auf höchstem technischem Niveau. Vieles sind tkm-eigene Entwicklungen, die einmalig in Deutschland sind“, berichtet Spitzenberg. Dazu gehört beispielsweise die Verbindung von Miniatur-TV-Kameras mit der Höchstdruck-Spültechnik zur Entfernung hartnäckiger Ablagerungen und einwachsenden Wurzeln. „Reinigen und inspizieren kann in einem Arbeitsschritt erfolgen“, sagt Spitzenberg. Dabei können Kanalabzweigungen von 90 Grad-Bögen, Rohrdurchmesser von 50 bis 100 Millimeter und Entfernung von bis zu 100 Meter bewältigt werden. Gereinigt wird mit einem Wasserdruck von bis zu 280 Bar, zusätzlich werden aufsetzbare Schneidewerkzeuge oder Fräser eingesetzt.

Aber nicht nur um den Wert einer Immobilie zu erhalten müssen Grundstücksentwässerungsleitungen und Hausanschlusskanäle dicht sein, sondern auch um gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Festgelegt ist das im Wasserhaushaltsgesetz des Landes Hessen. „Grundsätzlich ist es so, dass jeder Hausbesitzer, der eine Abwasseranlage betreibt, verpflichtet ist, den Kanal in Ordnung zu halten, sodass kein Abwasser ins Erdreich eindringt“, erklärt Spitzenberg. Dazu ist eine Inspektion und Reinigung aller Leitungen und Kanäle notwendig. „Anhand der festgestellten Schäden können wir ein Sanierungskonzept erarbeiten“, sagt Spitzenberg. „Von der Kostenaufstellung bis zur Koordination und Durchführung der Sanierung.“

Rohr-im-Rohr-Sanierung

Dafür hat die tkm Service GmbH, die unter anderem Partner des Kasseler Entwässerungsbetriebs ist, zertifizierte Kanalberater im Einsatz. Sie legen fest, ob der Kanal punktuell mit einem Reparaturstück aus Glasfasermaterial ausgebessert werden kann oder ob ein Gewebeschlauch komplett in den Kanal eingezogen werden muss. Dabei wird ein mit Kunstharz getränkter Schlauch aus Polyesterfaser mit Luft- oder Wasserdruck so in die Leitung eingespült und ausgeweitet, dass er an der Rohr-wand dicht und faltenfrei anliegt. Nach dem Aushärten wird daraus ein Rohr im Rohr.

Doch nicht nur, wenn man den Nachweis für über den ordnungsgemäßen Zustand der Kanäle erbringt, ist tkm der richtige Partner. Das Unternehmen bietet den Abfluss-Plus-Service für private Haushalte, Wohnungsbaugesellschaften, Liegenschaftsverwaltungen und Industriekunden an. Der Service dient dazu, alle Abwasserrohre, Kanäle und Fallleitungen innerhalb eines Hauses schadfrei zu halten. Dafür gibt es auch Wartungsverträge.

Interessant ist, dass tkm auch die Zuleitungen vom Haus bis zum Hauptkanal inspizieren kann. „Mittels einer 360 Grad-Kameratechnik werden alle auftretenden Abzweigungen inspiziert“, erklärt Spitzenberg. Die Technik ermöglicht auch, Kanäle in der Höhe zu vermessen. So können zugleich automatisch Pläne für das Kataster erstellt werden. Das ist ein Service den Kommunen in ganz Deutschland gerne in Anspruch nehmen. Sie schätzen auch die digitale Datenaufarbeitung und -dokumentation, die in hochauflösender DVD-Qualität archiviert ist. HKK L

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