Mehr Mut im Büro

Introvertiert im Job? Mit diesen Tipps nicht mehr

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Introvertierten Menschen fällt es manchmal schwer, eine Präsentation zu halten. Wichtig ist deshalb, dass sie es möglichst oft üben - am besten erst einmal vor dem Team.

Die Schüchternen kommen im Berufsleben nur selten zu Wort. Dabei haben auch ruhige Mitarbeiter häufig wertvolle Ideen. Doch wie kommen Vorgesetzte an sie heran?

Hamburg - Introvertierte Menschen werden im Arbeitsleben schnell übersehen. Dabei haben sie oft besonders gute Ideen, sagt Karriereberaterin Hanne Bergen. Wer ein Teammeeting leitet, sollte schüchterne und ruhige Mitarbeiter deshalb bei Besprechungen einmal direkt ansprechen.

"Seien Sie nicht konfrontativ oder bloßstellend. Fragen Sie nach: "Was geht Ihnen noch durch den Kopf?" Sorgen Sie dafür, dass ihn die anderen nicht gleich unterbrechen", erklärt Bergen.

Einigen introvertierten Mitarbeitern fällt es außerdem schwer, Präsentationen vor Kunden zu halten. Wer einen stillen Mitarbeiter fördern will, sollte ihn ruhig mit dieser Aufgabe herausfordern. Wichtig ist, ihn nicht gleich eine Präsentation vor Kunden halten zu lassen. Das könnte denjenigen überfordern. Besser ist es, ihn erst einmal eine kleine Präsentation innerhalb des eigenen Teams machen zu lassen.

Außerdem sollten Teams Introvertierten bei der Beantwortung von Fragen Bedenkzeit geben. "Introvertierte Menschen haben oft feine Antennen, die sehr viele Reize aufnehmen", erklärt sie. "Sie brauchen oft etwas länger, um diese vielen Reize zu sortieren, haben aber ganz tolle Ideen."

Die Empfänglichkeit für Reize macht Introvertierte besonders empfindlich für Lärm, Geräusche und Ablenkung. In diesem Fall kann es helfen, ihnen einen ruhigeren Platz zu bieten, wo sie ungestört arbeiten können.

dpa/tmn

Daddeln für die Karriere - Jobs in der Spielebranche

Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.  © Inga Kjer
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert.
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. © Inga Kjer
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele.
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele. © Inga Kjer
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. © Inga Kjer
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro.
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro. © Inga Kjer

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