Investition in die Ausbildung - Präwema

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Präzises Vermessen: Unter Anleitung bauen die Auszubildenden auch Transportbänder für kundenspezifische Maschinen. 

Mit über 200 Mitarbeitern zählt die in der nordhessischen Kreisstadt Eschwege beheimatete Präwema-Antriebstechnik GmbH  zu den größten Ausbildungsbetrieben im Werra-Meißner-Kreis.

Die Kernkompetenz des zur DVS Technology Group gehörenden Unternehmens liegt in der Zerspanungstechnik für Verzahnungen, in der durch kundenspezifische Lösungen sowie ein außergewöhnlich hohes Maß an Präzision, Qualität und Zuverlässigkeit eine führende Marktposition erreicht wurde. Es ist damit der Spezialist für Maschinen zur Herstellung und Bearbeitung von Verzahnungen und nach ISO 9001 zertifiziert.

Gemeinsames Lernen: Über 100.000 Euro hat Präwema in die Ausstattung der hauseigenen Ausbildungswerkstatt sowie in die IT-Infrastruktur gesteckt um ein effektives Lernen zu ermöglichen.

Zur weiteren Förderung des Ausbildungsbereiches hat der Weltmarktführer für Verzahnungshonmaschinen nun über 100.000 Euro in die Ausstattung der hauseigenen Ausbildungswerkstatt sowie in die IT-Infrastruktur der zugehörigen Schulungsräume investiert. „Von dieser Investition profitieren sowohl die derzeitigen Auszubildenden als auch die Schüler unserer Region“, berichtet Präwema-Geschäftsführer Jörg Schieke. Aktuell beschäftigt das Unternehmen insgesamt 15 Auszubildende in den Bereichen Industriemechanik, Mechatronik und Zerspanungsmechanik sowie im dualen Berufsakademie-Studium zum Bachelor of Engineering. In allen Bereichen werden die Fachkräfte von morgen mit aktuellen Lernmethoden und hohem Praxisbezug begleitet.

Berufsakademie Eisenach

Beim dualen Studium wird in Kooperation mit der Berufsakademie Eisenach ein sechssemestriges Studium in den Fachrichtungen Konstruktion sowie Mechatronik und Automation angeboten. Dabei umfasst ein Semester jeweils zwölf Wochen Theorie und eine zwölfwöchige Praxisphase im Unternehmen. Damit werden bei der Präwema-Antriebstechnik hoch qualifizierte Nachwuchskräfte an die Praxis herangeführt, die nicht nur auf ihr theoretisches Wissen verweisen können.

Mit dem Ziel, weitere junge Menschen für die Faszination technischer Berufe zu begeistern, kooperiert die Präwema Antriebstechnik GmbH mit in der Region ansässigen Schulen und Bildungseinrichtungen. Gemeinsam werden beispielsweise Projekttage in der Präwema-Ausbildungswerkstatt organisiert, bei denen Schüler einen unmittelbaren und praxisnahen Einblick in

die Ausbildung und die einzelnen Berufsbilder bekommen. „Wenn ein Projekttag dazu führt, dass sich der oder die ein oder andere für einen technischen Beruf entscheidet, hat sich die Zusammenarbeit gelohnt – und das geschieht zu unserer Freude immer häufiger“, erklärt Ausbildungsleiter Michael Stey.

Aber auch für andere Betriebe, die aus Kapazitätsgründen Teile der Grund- und Fachausbildung nicht vermitteln können, ist die kürzlich getätigte Investition in den Ausbildungsbereich der Präwema von großem Nutzen. Denn neben den unternehmenseigenen Auszubildenden nutzen auch Auszubildende von kleineren, im Umkreis angesiedelten Unternehmen die Kooperation. So bietet Präwema in ihrer Ausbildungswerkstatt und den Schulungsräumen praxisorientierte Lehrgänge an. Neben einer 16-wöchigen Grund- und Fachausbildung in Metall können die Azubis an Lehrgängen zur Grund und Fachausbildung CNC-Technik sowie Pneumatik und Hydraulik teilnehmen. Auch vor der Prüfung lässt Präwema ihren künftigen Fachnachwuchs nicht allein. Denn ein Lehrgang zur Prüfungsvorbereitung in Theorie und Praxis ist Teil des Ausbildungskonzepts. Während im theoretischen Teil Prüfungsaufgaben vergangener Jahre intensiv besprochen werden, erfolgt die Vorbereitung im praktischen Teil durch die Wiederholung bekannter Tätigkeiten, teilweise mittels der in der Lehrwerkstatt vorhandenen Dreh- und Fräsmaschinen. HARTMUT NEUGEBAUER 

Ausführliche Informationen zum Thema Berufsausbildung bei Präwema gibt es im Internet unter www.praewema.de

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