Investitionen erreichen Rekordwert

Weltweit decken die erneuerbaren Energien mittlerweile 16,7 Prozent des Endenergieverbrauchs und rund 20,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs Die Zahlen bestätigen, dass die deutsche Energiewende den weltweiten Trend setzt. „Die Energiewende sichert damit Deutschlands Rolle als Vorreiter eines dynamischen weltweiten Wachstumssektors, der uns darin unterstützt, Klimaschutz, sichere Energieversorgung und nachhaltiges Wachstum zu vereinbaren“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier.

„Die weltweite Trendwende hin zu erneuerbaren Energien ist heute Realität“, sagt Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Dazu beigetragen hat seiner Meinung nach auch das deutsche Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern. „Einerseits haben wir den Boden bereitet, indem wir unsere Partner dabei beraten und unterstützt haben, die institutionellen Rahmenbedingungen zu schaffen, andererseits setzen wir in unseren Kooperationsländern auch ganz konkrete Projekte um, die zum Erfolg beitragen“, sagt Niebel.

Insgesamt lagen die Investitionen um 40 Milliarden US-Dollar über den Investitionen in fossile Energieerzeugungskapazitäten. Auch die Zahl der Länder, die sich Zielvorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt haben, hat sich erneut erhöht – und zwar auf mittlerweile 118. Mehr als die Hälfte davon sind Entwicklungsländer. Neben China, den USA und Deutschland fand das Wachstum der erneuerbaren Energien hauptsächlich in Spanien, Italien, Indien und Japan statt. HKK L

REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) ist ein globales Politik-netzwerk, das im Jahr 2005 im Anschluss an die Bonner „renewables2004“-Konferenz ins Leben gerufen wurde. Neben Regierungen, Internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sind Vertreter aus Wirtschaft, Finanzsektor sowie der Zivilgesellschaft aus dem Energie-, Umwelt- und Entwicklungsbereich vertreten.

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